Verfasst von: Seemädel | 19. Januar 2016

Probleme im Kopiererleben

Hallo, ich bin ein Kopierer an einer Lübecker Hochschule – und ich fühle mich nicht genug beachtet!!!!
Hey!!! Sieht mich einer?!?
Keiner?!? Na sowas.
Frechheit!!!!
Da muss ich wohl mal etwas deutlicher werden.
Ich hab einen Papierstau!
Ganz bestimmt.
Also eigentlich merke ich nichts davon, aber egal.
Kann man ja mal behaupten.
Rotes Aufleuchten macht mich einfach interessanter.
Und überhaupt steht mir so ein roter Schmuck doch ganz gut, oder?
Und wenn ich keinen Papierstau hab, dann hab ich eben was anderes.
Einen inneren Konflikt oder so.
So wie der Beamer zwei Stockwerke weiter unten, der kann nämlich gleichzeitig an und aus sein. Fast so spannend wie Schrödingers Katze.
Aber jetzt will ICH mal Aufmerksamkeit!
Leute, schaut mal her *blink-blink-blink*!
Streichelt mich, redet mit mir, seid nett zu mir!
Ihr seid von mir abhängig, also bin ich hier der Boss!

Das Seemädel muss auch zutiefst beschämt zugeben, dieses ganz besondere Wunderwerk der Technik fast ein Jahr lang nicht benötigt sträflich vernachlässigt zu haben. Aber immerhin war nach wie vor die siebenstellige Benutzernummer im Kopf gespeichert, lieber Kopierer!
Und natürlich bin ich dir sehr dankbar, dass du nach mehrmaligem Öffnen und Schließen diverser Bauteile (ohne Auffinden von Papier…) gnädiglichst beschlossen hast, dass du nun endlich die gebührende Aufmerksamkeit erhalten hast und losdrucktest…

Verfasst von: Seemädel | 17. Januar 2016

Wetten, dass… (auf SMD-Art)

Auf der Silvesterfreizeit gab es auch einen Besuch im „Wetten, dass“-Studio. Aber etwas anders, als man es kennt^^

Das fing schon beim Moderator an, der in Jogginghosen da saß 😀

Die Gäste waren:

  • Als erster trat „ein russischer Krieger“ (O-Ton Moderator) auf, der über der Schulter auch ‚Tiger‘ trug (Tiger war ein Überbleibsel des „Dinner for all“, das zwei Tage zuvor statt gefunden hatte) und direkt gefragt wurde, was er denn hätte tun können, um sich in der Welt noch unbeliebter zu machen.
  • Dann durfte Adele auf die Bühne, die die meisten Fragen singend beantwortete und die jeden, aber wirklich JEDEN angeflirtet hat. Der russische Krieger ging dann lieber auf Abstand…
  • Ein jüngst verstorbener Ex-Bundeskanzler, dem aus ebendiesem Grund auch das „Nein“ zu Olympia seiner (und des Moderators) Heimatstadt egal war, durfte ebenfalls mitmachen. Seinen Vorrat an Mentholzigaretten würde er, wenn er das entscheiden könnte, der Kinderasthma-Stiftung schenken.
  • Dann tauchte ein Hobbit auf, der sogar seine Füße geschminkt hat.
  • Der nächste Gast war hochherschaftlich – die Königin von Belgien trat gemessenen Schrittes ein.
  • Schließlich erschien eine Dame namens Günthera Oettinger, eine äußerst sparsame Schwäbin, die desweiteren feststellte, dass ihr Mann nichts von ihrem Besuch im Studio wisse und dass das auch besser so sei.
  • Und zu guterletzt lief einen Ball rumkickend ein ehemaliger ganz wichtiger Fußballmensch auf, der von der Vertrauenswürdigkeit seiner Organisation vollkommen überzeugt war…

Auch die Wetten waren ganz lustig, von „5 französische Zöpfe in 5 Minuten flechten“ über das „Basteln einer 3 m weit fliegenden Rakete aus Streichhölzern und Alufolie“ und „zusammen machen wir 1 min Kopfstand“ bis hin zu „wir bewegen uns als Pyramide über eine gewisse Strecke“ und „wir packen ziemlich viele Leute in einen Golf“ war alles dabei.

Dazwischen gab es noch ein paar Programmbeiträge – wo ich unter anderem die Gelegenheit genutzt habe, mir mal anzuhören, wie der tolle Kanon, den ich im Chor meiner Gemeinde kennengelernt habe, klingt, wenn man ihn mit so vielen Leuten wie möglich singt. Also genau genommen haben wir ihn am Abend „nur“ mit 8 Stimmen gesungen, aber am nächsten Tag im Abschlussgottesdienst haben wir es tatsächlich mit 16 Stimmen geschafft 🙂

Verfasst von: Seemädel | 12. Januar 2016

Bahn (17) – Chronologie einer Bahnfahrt

Das Seemädel war über Silvester auf einer Freizeit und kam auf der Rückfahrt zwar pünktlich am Ziel an – aber nur dank Erfahrung, Voraussicht und eines netten Bahnmitarbeiters… letzteren brauchte ich, um die Zugbindung zu einem Zeitpunkt loszuwerden, bei dem Otto-Normalbahnfahrer noch gar nicht auf die Idee gekommen wäre, danach zu fragen.

geplant:
Bielefeld (ab 13.38 Uhr) – Hannover: Zug 1 (ICE)
8 Minuten Umsteigezeit
Hannover – Hamburg: Zug 2 (ICE)
10 Minuten Umsteigezeit
Hamburg – Lübeck: Zug 3 (RE)

real:
10.00 Uhr: Feststellung, dass Zug 1 mal wieder als „Ersattzug“ verkehrt, aber keine Aussage, dass Waggons fehlen (im Gegensatz zum nächsten Zug)
12.45 Uhr: Feststellung, dass Zug 1 Verspätung hat (+5)
12.50 Uhr: jetzt ist Zug 1 bei +7, Zug 2 steht nach wie vor bei +0
Nicht gut…

13.05 Uhr: Bielefeld Hbf, Servicepoint: keine Prognose, ob es noch mehr wird, möglich („Ich bin kein Hellseher!“) – daher auch noch keine Freigabe
13.10 Uhr: Entdeckung, dass 13.19 Uhr ein nur wenig verspäteter IC fährt, mit dem ich den Anschlusskriegen würde
13.11 Uhr: erneuter Abstecher zum Servicepoint und nach kleiner Diskussion Freigabe erhalten (es war ja noch  nicht sicher, ob ich den Anschluss verpasse – aber doch recht warscheinlich, wenn nicht Zug 1 einiges reinholt oder Zug 2 doch noch Verspätung aufbaut… 1 min in Hannover ist schon seeeehr knapp)
13.21 Uhr: Der IC fährt mit 3-4 min Verspätung los. Ich komme noch einmal in den Genuss eines „klassischen“ IC-Waggons – also nicht mit ICE-Innenleben, aber auch nicht antik.  Es ist zum Glück recht leer – ich habe zwar eine Reservierung, aber natürlich für einen anderen Zug.

14.13 Uhr: Ankunft in Hannover wird angesagt. Zug 1 wird als möglicher Anschluss genannt – mit 26 min Verspätung. War also eine gute Idee, den Menschen am Servicepoint in Bielefeld zu überzeugen
14.18 Uhr: der IC kommt pünktlich in Hannover an
14.20 Uhr: sicherheitshalber mal sehen, ob auf der Anzeige was Zug 2 steht – nur „beachten Sie die geänderte Wagenreihung (harmlos)
14.30 Uhr: Feststellung, dass auch auf dem Bahnsteig nicht angezeigt wird, wo welcher Wagen steht und dass der Zug am Wagenstandsanzeiger meinen Waggon gar nicht hat

14.33 Uhr: Zug kommt, Waggon und Platz gefunden, Anzeige stimmt auch – aber
dort sitzende Person weigert sich aufzustehen, da Waggons fehlen und die Reservierungen aufgehoben seien. Seemädel ist nicht ganz überzeugt, hält es aber aus Erfahrung für durchaus möglich. Wegen Existenz freier Plätze Verzicht auf weitere Diskussionen.
14.40 Uhr:Durchsage „willkommen an Bord von ICE…“ – kein Hinweis auf generelle Annullierung der Platzkarten, lediglich dass Fahrgäste mit Reservierungen für nicht existente Wagen sich beim Zugpersonal melden sollen. Schaffnerin bei der Kontrolle später bestätigt diese Interpretation. Fahrgäste sagen, dass es vorher anders durchgesagt worden sei. (Durchaus möglich, denn der Zug war schon eine Weile unterwegs -> Personalwechsel.)
15.15 Uhr: Schaffnerin teilt Reisenden mit Rollstuhl ein paar Reihen hinter mir mit, dass sie bitte in Hamburg-Dammtor statt Hbf umsteigen sollen, da im Hbf alle Aufzüge kaputt seien (unklar, ob alle im ganzen Bhf oder „nur“ alle auf einem ‚relevanten‘ Bahnsteig)

15.57 Uhr: Ankunft in Hamburg. Wohlweislich bin ich schon direkt nach dem Halt in Harburg zur Tür gegangen – leichte Verspätung war klar und man weiß ja nie, wie lange man noch vor dem Hauptbahnhof rumsteht und auf ein freies Gleis wartet… und in HH steigen ja meist so einige Leute aus… Schlussendlich durften wir immerhin direkt einfahren und mein Wagen stand netterweise direkt an der Treppe. Somit konnte ich sogar noch außen am Zug nach Lübeck bis nach ganz vorne laufen – da Sonntag Nachmittag ja üblicherweise nur recht wenig Pendler unterwegs sind, hat das auch funktioniert: Hinten knäulte man sich im Gang, vorne war der Waggon angenehm leer.

Leicht kurios fand ich die Parallelen zu meiner Rückfahrt von der Regiokon im November, wo ich von Hannover nach Lübeck fuhr:
Es war dieselbe Zeit, beides war am Sonntag und dieselbe Zugnummer. Und beides war ein „Ersatzzug“. Irgendwie scheint das ein länger andauerndes Problem zu sein. Es war auch auffällig, dass die Reservierung für den 3.1. zeitweise nicht möglich und danach dann keine grafische Sitzplatzauswahl verfügbar war…
Ansonsten war auch noch derselbe Kieler SMDler mit an Bord (wobei sich bei dieser Fahrt unsere Wege dann doch schon in Bielefeld trennten, aber eigentlich hatte er denselben Zug wie ich geplant gehabt) und auf beiden Fahrten lag zwischen Hannover und Hamburg (nicht aber am Ausgangs- oder Zielort) Schnee^^

Verfasst von: Seemädel | 6. Dezember 2015

Ungebetene Gäste…

Mal wieder von der tierischen Sorte. Aktuell beschränkt es sich auf die lieben Drosophila, die offenbar noch nicht so ganz begriffen haben, dass ihre Saison um ist…

Im Sommer sah das allerdings anders aus:
Es war schon etwas kurios, dass an einem schönen Sommertag eine Forenfreundin von der Ameiseninvasion in ihrer Küche berichtete – abends entdeckte ich dann die kleinen Krabbler in meiner. Ameisenerprobt wie ich bin stellte ich den Wecker für den nächsten Tag eine Viertelstunde früher, um noch schnell einen Abstecher zu Rewe zu machen, bevor ich wegfahre. Im Gegensatz zu „meinem“ Rewe in Konstanz hatte dieser aber leider kein Ameisenspray… lediglich ein Insektenspray, das zwar auch gegen Ameisen wirken sollte, bei dem ich mir aber nicht sicher war, ob es auch präventiv wirkt. Also musste ich noch zu Rossmann, wo ich dann immerhin fündig wurde. Aufgrund von Zeitmangel hatte ich allerdings keine Zeit zum gründlichen Sprühen (und noch weniger für’s Frühstück…) und auch wenig Zeit, mich mal um die Gäste an der Kapuzinerkresse zu kümmern.
Da haben die lieben Ameisen nämlich eine größere Blattlausfarm angelegt… als Sofortmaßnahme habe ich den Kasten erstmal mit einem „Ring“ von Ameisenspray umgeben in der Hoffnung, dass sie sich ohne ihre Heger und Pfleger wenigstens nicht ganz so schnell vermehren.
Nach meiner Rückkehr machte ich dann mal einen Versuch mit Abspritzen und Bekämpfung. Angeblich soll Brennnesselsud helfen – das habe ich probiert, ist wenigstens umweltfreundlich und Brennnesseln gibt es ja ausreichend in der Umgebung. So wirklich umwerfend waren die Ergebnisse nicht, aber ich habe zugegebenermaßen auch nicht gerade mein Herzblut reingesteckt.
Ich habe immer mal wieder größere Blattlausmengen (und die ein oder andere Raupe) abgesammelt und die Ameisen ferngehalten und die Kapuzinerkresse hat das mehr oder weniger überlebt. Kapuzinerkresse scheint allerdings der absolute Favorit bei Familie Blattlaus zu sein – an die anderen Pflanzen gingen sie eigentlich erst, nachdem ich die Kapuzinerkresse „ver-ungemütlicht“ hatte.

Und ich muss mir wohl nächstes Jahr die etwas teureren Balkonkästen zulegen, wo das Wasser unten ablaufen kann… irgendwas tropft von oben in den Kasten (also über den Regen hinaus^^)


(Bilder werden beim Anklicken größer)

Verfasst von: Seemädel | 20. Oktober 2015

Die liebe Bahn und die liebe Technik (Bahn 16)

Ein „lieb“ ist ernst gemeint, eines nicht – welches wohl? Kaum zu glauben, aber das erste ist das ernst gemeinte^^

Ich glaube, meine letzte Fahrt nach Marburg war wirklich einsamer Rekord, was die Zeit von Lübeck bis nach Wehrda angeht – gute 4,5 Stunden von Lübeck Hbf bis zum Haus 🙂 So kann es also laufen, wenn man nur kurze Umstiegszeiten hat (11 Minuten in Hamburg und 7 Minuten in Kassel), aber man die Anschlüsse tatsächlich bekommt 😉 Und wenn man dann noch dazu schafft, binnen zwei Minuten vom Bahnsteig zum Bus zu kommen (2 Minuten Verspätung hatten wir dann doch), und dadurch einen Bus bekommt, der wegen zu geringer Übergangszeit noch nicht mal als Anschluss vorgeschlagen war, ist es perfekt.

Nur die Technik hatte einen schlechten Tag… Bei der Bahn aber zum Glück relativ überschaubar und ohne große Auswirkungen. Mal abgesehen von den Lesegeräten der Schaffner, die in den Varianten „das Gerät ist gerade in einem Bereich, in dem es definitiv nicht sein sollte – ich setze mich mal da hin und melde mich bei Ihnen, wenn ich soweit bin“ sowie „ich weigere mich, die Bahncard einzulesen, soll doch lieber die Schaffnerin die Nummer eintippen“ und „ich mag heute nicht scannen“ vorkamen, war es nur in Hamburg leicht unklar…
11 Minuten vor Abfahrt: auf der zentralen Anzeige wird auf die umgekehrte Wagenreihung hingewiesen
10 Minuten vor planmäßiger Abfahrt: es steht noch ein anderer Zug dran, der eigentlich schon weg sein sollte
8 Minuten vor Abfahrt: die Anzeige wechselt auf „bitte Ansage beachten“
5 Minuten vor Abfahrt: der Metronom auf dem Nachbargleis fährt los und die erwartete Durchsage kommt „*schschsch* ICE *Zuglärm* München *Krach* Gleis *Zuglärm*…“ Super, sollte das jetzt heißen, dass er bald kommt, oder vielleicht auch, dass er auf ein anderes Gleis verlegt wurde? Aber bleiben wir mal hier…
3 Minuten vor Abfahrt: Der ICE fährt ein und das ist selbstverständlich der ideale Zeitpunkt für die nächste Ansage „*Zuglärm* wegen einer technischen Störung *rausch* können zur Zeit keine Züge a***g*t werden“
Prima, das heißt jetzt was? Abgefertigt? Bei der Wiederholung konnte man dann erahnen, dass es „angezeigt“ heißen sollte… *Erleichterung* Erst da fiel mir auf, dass auf allen Bahnsteigen stand „bitte Ansage beachten“ und nicht nur auf meinem (wo es im Hinblick auf den anderen eventuell noch zu kommenden Zug fast zu erwarten war).

Aber das sind Peanuts gegen meinen Tagesbeginn. Ich darf dieses Semester eine Vorlesung machen und es war der erste Termin. Wie die (nigelnagelneue) Technik funktioniert, hatte ich mir auch angeschaut. Eigentlich ganz einfach – Laptop anschließen, Beamer einschalten und den richtigen Anschluss (in meinem Fall VGA) per Knopfdruck wählen, falls er nicht automatisch erkannt wird. Das Problem an der Sache war nur, dass das Gerät meinen Knopfdruck beharrlich ignoriert hat… Nach einem Rundgang durch sämtliche Menüpunkte habe ich dann also einen der Techniker geholt. Was genau los war, weiß ich nicht, aber er brauchte gute 20 Minuten – war also definitiv nicht meine Doofheit.
Ich hoffte auf keine Wiederholung beim nächsten Mal… und hatte Glück. Das mit dem Umschalten zwischen den Bildschirmen müssen wir zwar noch ein bisschen üben (da „vergisst“ der Beamer dann schon gerne mal, dass da ein Rechner dranhängt) und auch mein altes, schwaches Netbook ist etwas anstrengend, aber es gab immerhin keine größeren Katastrophen.

Und noch was aus dem Busfahrerfunk: „Nr. X an Nr. Y – kannst du mal schauen, ob du eine Maria Müller im Bus hast? Die hat gerade beim Einsteigen direkt vor meinem Bus ihren Geldbeutel verloren.“

(Die Rückfahrt verlief dann übrigens auch absolut problemlos und für ein paar Euro mehr dank Upgrade-Angebot gemütlich in der ersten Klasse. Der Waggon bot allerdings alles von „komplett mechanischer Tür“ bis „Anzeige der aktuell gefahrenen Geschwindigkeit“ – ein typischer IC-Waggon halt :-).
Nachdem jetzt schon zwei Reisen so problemlos waren, habe ich allerdings etwas Angst vor der nächsten Fahrt^^)

Verfasst von: Seemädel | 4. September 2015

Ableger: Koch- und Backaktionen

Drüber nachgedacht habe ich schon länger und es jetzt endlich mal in die Tat umgesetzt 🙂
Der besseren Übersicht halber habe ich die Rezepte in einen eigenen Blog ausgelagert, denn es zeichnet sich ab, dass es doch so einige Einträge werden… und dann könnt ihr auch selbst entscheiden, ob ihr beiden Blogs folgen wollt oder nur einem von beiden.


(Falls das Bild bei euch nicht angezeigt wird: Koch- und Backaktionen vom Seemädel

Im Bereich About gebe ich noch ein paar Hinweise zum Blog.

Falls jemand eine Übersicht aller an meinem Geburstag genutzten Rezepte sucht: Servicepost 😉

Verfasst von: Seemädel | 24. August 2015

Muss man das verstehen?

logik

Nachdem das zweite vermutlich ein größerer Brief ist und das erste ein „echtes“ Paket, könnte es natürlich sein, dass eins mit dem Briefträger kommt und eins mit DHL. Nur: Wieso sollte das Paket einen Tag spazierenfahren? Sightseeing für Postsendungen?

Verfasst von: Seemädel | 8. Juli 2015

Bahn (15b) – mal wieder das Wetter

Mein Optimismus bzgl. einer halbwegs pünktlichen Ankunft war also schon leicht gedämpft, obwohl ich den ICE bekommen hatte.

Er verkroch sich dann in eine Ecke, als wir mal wieder mitten in der Pampa stehenblieben und eine Durchsage kam:
„Auf Grund von Unwettern kommt es zu sehr großen Verspätungen im Zugverkehr. Wann wir in Göttingen ankommen, kann ich leider nicht sagen.“
Auch die kurz darauf folgende Ansage „Auf Grund von Bäumen im Gleisbett ist die Strecke voll gesperrt“ lockte ihn verständlicherweise nicht wieder aus der Ecke hervor. Ich wunderte mich gestern bei Facebook schon, dass überhaupt noch Bäume an den Gleisen stehen, so oft wie welche auf Gleisen oder Oberleitungen rumliegen. Ökonomischer Vorschlag eines Kommentators dort: Die Bahn könnte doch die Bäume abholzen und an die Möbel-Schweden verkaufen^^

Schließlich ging es bis Göttingen weiter, hinter Göttingen hieß es, dass wir nach Hannover einen „kleinen Umweg fahren“. Bis dahin hatten wir dann schon ca. 1 Stunde Verspätung.
Auf der weiteren Fahrt schaute ich irgendwann mal aus dem Fenster, um zu sehen, wo wir gerade sind, und wunderte mich doch sehr: Verden(Aller)? Von einer weiteren Umleitung wurde doch gar nichts gesagt… Mein Sitznachbar meinte: „Ist doch nett von der Bahn, so viele Kilometer mehr für’s gleiche Geld.“
Irgendwann kamen wir mit 90 Minuten Verspätung in Hamburg an (zu der Zeit hätten wir schon längst in Lübeck sein sollen), was sich auch bis Lübeck nicht mehr groß änderte.

Insgesamt war ich jetzt nicht sonderlich gestresst, nachdem ich mal im durchgehenden Zug war – Motto „solange er bis zum Ziel weiterfährt, ist alles gut“. Ich hatte ja so halb damit gerechnet, in Würzburg den Anschluss zu verpassen, womit ich um 23.16 Uhr statt 21.43 Uhr angekommen wäre. Mit der 90-minütigen Verspätung war die Zeit also fast gleich^^
Einziges Problem: Ich war bei der Ankunft in Lübeck allmählich halb verhungert, weil ich damit gerechnet hatte, bei einer größeren Verspätung in Schweinfurt, Würzburg und/ oder Hamburg mehr als genug Zeit zum Essen besorgen zu haben…

Die Lübecker Taxifahrer dürften gejubelt haben, ich bezweifle, dass sonst dermaßen viele Leute Sonntag Abend Taxi fahren *g*. Zumal wohl auch ein paar längere Fahrten dabei waren, die die Bahn sponsern durfte.

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Die Bahn wollte offenbar mal wieder meine Haushaltskasse entlasten 🙂
Nachdem ich dieses Jahr schon zwei „Premieren“ hatte (1. nicht nur eine, sondern zwei Stunden Verspätung sowie 2. Taxigutschein), bin ich mal gespannt, was noch so kommt. Es heißt ja „aller guten Dinge sind drei“… aber man könnte natürlich das erste Mal, dass ich in einem Zug saß, der es alleine auf 90 Minuten Verspätung brachte zählen. Oder das dritte Erlebnis könnte ein Taxigutschein sein, den ich auch einsetzen kann…

Verfasst von: Seemädel | 7. Juli 2015

Bahn (15a) – Spannend wie immer

Bei der Rückfahrt war mir das allerdings schon im Voraus klar – die Verbindung an sich ist klasse, aber 6 bzw. 7 Minuten Übergangszeit sind bei der DB halt nicht wirklich viel… Ich habe die Verbindung schon mehrmals genommen, denn sie ist unschlagbar schnell und sehr bequem, weil ich damit einen der wenigen ICEs bekomme, die bis Lübeck durchfahren. Sobald ich mal in diesem ICE bin, ist also alles recht entspannt. Nur muss man ihn halt erst bekommen… Denn selbst wenn der Anschluss in Schweinfurt wartet (theoretisch 6 Minuten Zeit, selber Bahnsteig) , hilft einem das bei 7 Minuten Umsteigezeit nicht immer… Wie schon öfter hatte ich auch dieses Mal die Variante „Zug von Bad Neustadt etwas verspätet, Zug von Schweinfurt nach Würzburg etwas mehr verspätet, ICE laut Internet pünktlich“ => ungute Kombi. Die Schaffnerin konnte nur sagen, dass sie schon viele Leute vorgemeldet hat. Angekommen sind wir in Würzburg dann mit knapp 7 Minuten Verspätung und der ICE war noch nicht mal da. Also er stand weder am Bahnsteig noch tauchte er auf dem Wagenstandsanzeiger auf – anhand der Anzeigetafeln konnte man aber immerhin ermitteln, wo der eigene Zugteil steht und wo die Wagen der zweiten Klasse bei ebendiesem in etwa sein werden.

So fuhren wir dann los und nach kurzem kam dann die erste „unplanmäßige“ Durchsage:
„Werte Fahrgäste, der Wagen 24 wird geräumt, dort ist die Klimaanlage defekt. Fahrgäste aus dem Wagen 24 wechseln bitte in die Wagen 21, 22 und 23. An die Fahrgäste in den Wagen 21 bis 23: Bitte nehmen Sie Gepäck, das Sie noch auf den Sitzen haben, weg und verstauen Sie es unter den Sitzen oder über Ihnen.“

Aber hey – mein reservierter Platz war im Gegensatz zum letzten derartigen Erlebnis nicht in diesem Waggon! Und der Zug war insgesamt so leer, dass die Leute gut unterzubringen waren. Als die Schaffnerin mit „An die Fahrgäste in den Wagen 21 bis 23“ anfing, dachte ich schon, dass dort vielleicht alle ohne Reservierung aufstehen sollen, aber es war offenbar gut Platz – in meinem Wagen blieben noch etliche Sitze leer.
Jetzt bin ich doppelt froh, dass auf der Hinfahrt trotz „technischer Störung“ die Klimaanlage noch ging..

Die Bahn leidet offenbar mal wieder unter der – vermutlich wie immer sehr kurzfristig und unerwartet aufgetretenen – Hitze. Zumindest war der Grund für die verspäteten Züge in Schweinfurt „hitzebedingte Oberleitungsschäden zwischen Bad Staffelstein und Erlangen“… Warum der IC von Fulda nach Leipzig ausfiel, weiß ich nicht… Aber da wollte ich ja zum Glück nicht hin^^

Irgendwann kurz nach der Abfahrt telefonierte ich noch mit meinen Eltern, die wissen wollten, ob ich in dem ICE bin, der als einziger bislang keine Verspätung hätte und auch nicht schon in Kassel endet o.ä. Nach diesem Telefonat ging mein Optimismus sicherheitshalber mal etwas auf Abstand zu mir.

Seine Skepsis sollte sich als seeeeehr berechtigt herausstellen…

Verfasst von: Seemädel | 7. Juli 2015

Bahn (14b) – Pleiten, Pech und Pannen

Es zeichnete sich also allmählich ab, dass der Aufenthalt in Fulda ungefähr die ursprünglich geplante Länge haben würde. Nur halt leider eine Stunde später… Das Abendessen rückte damit wieder in Sichtweite – weitere Probleme aber auch. Der Bus von Gersfeld nach Bischofsheim fährt nämlich nicht stündlich… Da meine Fahrkarte bis Bischofsheim ging, meinte der Schaffner, dass ich vermutlich einen Taxigutschein bekommen würde, wenn der nächste Bus erst Stunden später fährt. (Ich sah meinen Optimismus mal vorsichtig um die Ecke blinzeln.)

Also ging es in Fulda zum Service-Point, wo die nette Mitarbeiterin diese Ansicht teilte. Sie gab mir den Gutschein und versprach, das Taxi zu 20 Uhr nach Gersfeld zu bestellen. Als ich ging (zusätzlich versorgt mit einem kostenlosen halben Liter Wasser von der Bahn), suchte sie gerade die Nummer im Telefonbuch, und ich machte mich auf zum Bäcker und dann zum Zug. (Nebenbei bemerkt: In dieser Bummel-RB gab es genau eine Toilette – funktionstüchtig und mit Toilettenpapier.)

Gegen 20 Uhr war ich dann in Gersfeld. Das Taxi allerdings nicht… nach 10 Minuten Wartezeit machte ich mich auf die Suche nach der Servicenummer der Bahn, was bei Internetgeschwindigkeit Edge so seine Zeit dauerte. Das Telefonat dann auch. „Wenn Sie dies wollen *laberlaber*, drücken sie die 1. Wenn sie das wollen *laberlaber*…“ Keine der Nummern passte so wirklich, weshalb ich es mit dem Trick versuchte, einfach abzuwarten. Brachte aber nichts „ich habe Sie nicht verstanden. Wenn Sie dies wollen *laberlaber*…“ Nach vermutlich 5 Minuten hatte ich mich endlich durch’s Menü gewühlt (ich hatte mich für „Fahrgastrechte“ entschieden), musste mir noch anhören „Wenn Sie Fahrgastrechte geltend machen wollen *laber* Formular *laber* Servicepoint *laber*… Ihre Wartezeit beträgt voraussichtlich 6 Minuten“ und gab entnervt auf. Schlussendlich kam dann halt jemand extra von Bischofsheim, um mich abzuholen.
Ich weiß ja nicht, ob der Anruf beim allgemeinen Chaos am Service-Point vergessen wurde, oder ob die Taxizentrale es verbockt hat, aber als ich da so in Gersfeld rumstand und mich mit dieser sogenannten „Service“-Nummer rumärgerte, war bei mir der Punkt erreicht, wo ich doch etwas sauer und genervt war.

Aber das Wochenende mit lieben Menschen in einem tollen Haus war trotzdem schön. Dieses Mal war ich privat da, aber ich kenne die Gästehäuser Hohe Rhön ja dank SMD schon gut, allerdings eher in Eis und Schnee – davon konnte dieses Mal wirklich so gar keine Rede sein^^.

« Newer Posts - Older Posts »

Kategorien