Verfasst von: Seemädel | 27. August 2017

Mainau

(alle Bilder werden beim Anklicken größer und man kann die einzelnen Galerien dann auch direkt durchklicken)

Auf der Mainau war ich in den letzten 10-15 Jahren nicht mehr so oft.
Als Kind war ich häufiger und so gibt es natürlich für mich jede Menge Kindheitserinnerungen – der Spielplatz war immer der große Hit (mittlerweile ist er komplett anders als früher, aber immer noch klasse), ebenso die daneben liegende Modelleisenbahnanlage. Aber auch das Schmetterlingshaus, das irgendwann in der Zeit gebaut wurde, war immer eine Attraktion. Außerdem der Kuchen in der Schwedenschenke oder manchmal die Anreise per Schiff, meist mit Oma. Und die Pfaue (ich glaube, ich habe mal locker ein Dutzend Bilder oder mehr von einem radschlagenden Pfau gemacht^^). Faszinierend fand ich auch meine erste Begegnung mit einer Blindschleiche.
Für die Blumen konnte man mich damals noch nicht ganz so begeistern, mit einer Ausnahme: Wenn sie zu Figuren gepflanzt waren, insbesondere der Pfau und die Entenfamilie sowie der Bodensee hatten es mir angetan. Und die große Treppe mit den Blumen und dem Wasser fand ich auch immer toll.

Wie auf einer Insel im Bodensee nicht anders zu erwarten war, sahen wir natürlich jede Menge Wasservögel – schon beim Weg auf die Mainau, aber auch während der Spaziergänge und Pausen auf der Mainau.


Als wir abends zurückgingen, konnten wir vor der Brücke eine Schwanenfamilie beobachten. Es gab vier Jungtiere, wobei drei eng beieinander saßen und teilweise zu dösen schienen, teilweise auch noch etwas am Putzen waren, der vierte aber eine kleine Extrashow ablieferte. Irgendwann hatte Nr. 4 genug davon und spazierte einfach zum See und schwamm davon. Es folgte erst – aber nicht direkt – ein Elternteil, dann irgendwann das zweite. Die anderen drei Jungschwäne wurden allmählich auch wieder munterer und irgendwann schwamm dann die ganze Familie wieder auf dem See.

Die Schwäne habe ich teilweise auch gefilmt (Links führen zu Dropbox):
Film 1 und Film 2

Natürlich waren das nicht die einzigen Tiere. Es gibt auch außerhalb des Schmetterlingshauses jede Menge Insekten, es summte nur so. Außerdem sah ich auch wieder Eidechsen – eine hatte offenbar eine Feindbegegnung, zumindest ist ihr Schwanz recht kurz.

Pfeifen- und Lampenputzergras und ähnliche Gräser haben es mir auch schon länger angetan, vor allem wenn Tropfen an ihnen glitzern oder die Beleuchtung besonders ist.

Natürlich habe ich auch ein paar ganz „normale“ Blumenfotos gemacht 😉

Die Mainau hat 2017 das Jahresmotto „Insel x Palme²“. Fand ich als Mathematikerin natürlich klasse^^ Auf der ganzen Insel gibt es einige Exponate, zum Beispiel auch eine Tafel zum Försterdreieck, mit dem man die Höhe von Bäumen schätzen kann. Außerdem war im Schloss gerade die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ (Wanderausstellung vom Mathematikum in Gießen), die ich mir natürlich unbedingt ansehen musste. Und es gab an einigen Stellen Tafeln mit Rekorden aus dem Pflanzenreich. Wusstet ihr, dass es eine Tomatenpflanze gibt, die binnen eines Jahres über 32000 Früchte trug?
Nicht direkt zum Jahresmotto gehört die Blumenuhr nach Linné. Die „Uhr“ ist so angelegt, dass man an der Pflanze, die gerade die Blüten geöffnet hat, die Uhrzeit erkennen kann.

Rund ums Schloss gibt es Palmen und diverse Sukkulenten, aber auch den Rosengarten.
Kalanchoe werde ich nie vergessen, nachdem wir im Bio-Studium einige Exemplare ziemlich quälen mussten – sie wurden bei verschiedenen Temperaturen sowie im Dunkeln und Hellen gelagert und immer mal wieder mussten wir Blätter absäbeln und den pH-Wert bestimmen *g*. War allerdings eine ganz anders aussehende Art.

Schöne Aussichten auf den See und das Umland gibt es natürlich auch immer wieder. Das Wetter war toll, wodurch es natürlich ziemlich voll war, aber es war wirklich ein echtes „Sommer am See“-Wetter. Und wenn man sich auskennt und ein bisschen antizyklisch geht, lassen sich auch die schlimmsten Menschenmassen weitgehend vermeiden.

Die letzte Galerie hat jetzt so ein paar verschiedene Inhalte. Der über den Weg gewachsene Baum faszinierte mich schon immer. Und schaut die Sonnenblume nicht wirklich etwas traurig? Unter den ganzen Flaschenkürbissen konnte man durchgehen. Einer war eingeritzt und andere wurden zum Schaukeln gebracht… ich weiß ja nicht, ob ihnen das so gut tut… Das Schild in der Kapuzinerkresse ist offenbar ein nicht ganz aktuelles Standardschild, es besagt nämlich „Beete bitte nicht betreten! Hier sind Blumenzwiebeln gepflanzt“ – allerdings sind die Samen von Kapuzinerkresse keine Zwiebeln, die sehen eher aus wie vertrocknete Erbsen 😉

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