Verfasst von: Seemädel | 5. Januar 2017

Seemädel fuhr mal wieder Bahn

28.12.2016:
Seemädel macht sich auf den Weg zu einer Silvesterfreizeit. Wegen recht spätem Fahrkartenkauf gab es weder Sparpreise noch die Hin- und Rückfahrt für 2000 BC-Punkte. Die Hin- und Rückfahrt für 3000 BC-Punkte gab es aber noch und so fährt das Seemädel ausnahmsweise mal 1. Klasse. (Das bedeutet aber auch: Bei einer Verspätung wird es wohl keine finanzielle Entschädigung geben.)

10 min vor geplantem Losgehen zum Bus: Thunderbird teilt mit, dass eine neue Mail eingetroffen ist. Seemädel liegt gut in der Zeit und verschiebt daher das Ausschalten des PCs noch einen Augenblick, um nachzusehen. Seemädel ist wenig erfreut ob des Betreffs „Verspätungsalarm“. Seemädel ist noch weniger begeistert, was den Inhalt angeht: Zug 1 der Verbindung fällt aus.

9 min vor geplantem Losgehen zum Bus: Nach einer kurzen Schrecksekunde beschließt Seemädel, dass „Lossprinten und dadurch einen Bus und einen Zug früher erwischen“ eine nicht gänzlich unrealistische Option ist.
(Es bleibt keine Zeit, nachzusehen, ob der Zug davor überhaupt fährt).

1 min nach geplantem Losgehen zum Bus: Seemädel sitzt japsend im Bus und schaut nach, ob der frühere Zug fährt. Dies soll der Fall sein (=> wohl nicht wieder ein Baum, sondern was mit diesem einen Zug). Seemädel beginnt zu hoffen.

30 min vor geplanter Abfahrt in Lübeck Hbf: Seemädel sitzt im Zug und stellt fest, dass man sich an Bahnfahren in der 1. Klasse durchaus gewöhnen kann. Seemädel plant, sich auf die Suche nach dem viel besungenen Goldesel zu machen.

24 min vor geplanter Abfahrt in Lübeck Hbf: Mit 1 min Verspätung fährt der Zug los.

23 min vor geplanter Abfahrt in Lübeck Hbf = 1 min nach faktischer Abfahrt: Der Zug bleibt wieder stehen. Es gibt keine Ansage. Seemädel fürchtet, dass vielleicht doch ein Baum im Gleis liegt o.ä., denn die Angaben im Internet waren ja schon Montag nur teilweise korrekt.
Aber nach wenigen Minuten geht es weiter.

15 min später: Es kommt die Durchsage, dass wir wegen eines verspäteten Eurocity 7 min Verspätung haben. Seemädel sieht das gelassen, da es ja ohnehin in einem früheren Zug als geplant sitzt.
Der Schaffner kommt durch und hat es offenbar eilig. (Vermutlich hätte ich ihm auch ein Onlineticket von Singen nach Stuttgart im Juli 2009 hinhalten können und er hätte es nicht gemerkt, so flüchtig war der Blick.) Schade, Seemädel hätte gerne mal gefragt, was dem anderen Zug eigentlich zugestoßen ist. Selbiger Zug stand übrigens mit „Nicht einsteigen“ in Reinfeld.

2 min vor ursprünglich geplanter Ankunft in Hamburg: Die Ankunft des Zugs wird mit 20 min Verspätung, Gleiswechsel und Begründung „technische Störung“ angesagt. Offenbar hat er in Reinfeld umgedreht.

Und kurz darauf saß das Seemädel dann gemütlich im ICE und alles ging dann glatt 🙂

Die Freizeit war schön und auch die Rückfahrt völlig unspektakulär – zwischenzeitlich mal ein paar Minuten Verspätung, die aber spätestens nach einem geplanten Aufenthalt in Hannover wieder weg waren.

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