Verfasst von: Seemädel | 25. August 2016

Vom Stecken der eigenen Nase in anderer Leute Angelegenheiten

Gerade beim Einsteigen in einen Bus mitgehört:
ältere Frau: „So würde ich aber nicht in die Stadt gehen!“
jüngere Frau: „Ich will ja auch an den Strand.“
äF: „Da sieht man ja die Unterwäsche!“
jF: „Das ist mein Bikini.“
[Ich gehöre tendenziell zu den Menschen, die im Kaufhaus dreimal hinschauen müssen, um Bademode und Unterwäsche zu unterscheiden. Aber in diesem Fall konnte sogar ich es klar als Bikini identifizieren.]
äF: „Also sowas würde ich ja nie anziehen.“
jF: (schweigt)
[Meine Hochsachtung, ich hätte mir vermutlich spätestens jetzt ein bissiges „müssen Sie ja auch nicht“ o.ä. nicht mehr verkneifen können.]
äF: „Sowas kann man am Strand anziehen.“

Ich fand diese Einmischung einfach daneben. Die junge Frau hatte definitiv so viel an, dass man es als „im Hochsommer in Deutschland üblich ansehen“ konnte. Selbst wenn ich die Bekleidung von jemandem für etwas knapp geraten halte (z. B. bei sehr kurzen Miniröcken, von meinen Eltern auch sehr treffend als „Po-Manschette“ bezeichnet), geht mich das bei fremden Leuten nichts an.
Ich würde zwar selbst so eine Hose nicht anziehen, wenn ich mit Bus u. Bahn zum Strand will, aber das liegt eher daran, dass ich es nicht leiden kann, mit nackter Haut auf den Sitzpolstern zu kleben^^

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