Verfasst von: Seemädel | 23. Juni 2015

Helm kaputt, Kopf soweit heil…

… so lässt sich das Ergebnis meines gestrigen Stunts zusammenfassen.

kaputter Helm

kaputter Helm

kaputter Helm 2

kaputter Helm 2

nach leichtem Antippen fielen mir die Stücke entgegen

nach leichtem Antippen fielen mir die Stücke entgegen

Es war wieder mal eine totale Alltagssituation, wie auch beim letzten größeren Sturz. Ich fuhr abends durch die Fußgängerzone, wo am Tag diese Wasserspiele sind (an der Ecke zum Kohlmarkt/ Sandstraße).
Problem: Es regnete und am Rand der Fläche sind Metallschienen… ein ähnliches Erlebnis hatte ich übrigens auch mal mit einem Schachtdeckel, damals konnte ich mich aber gerade noch abfangen. Irgendwie habe ich diese Dinger gar nicht als Gefahr wahrgenommen und bin im falschen Winkel drüber gefahren. Bei Straßenbahnschienen wäre es mir klar gewesen, aber dort? Nee.. Auf jeden Fall rutschte das Rad unter mir weg und ich konnte es auch nicht mehr abfangen. Wie ich es genau in meine schlussendliche „Flugbahn“ geschafft habe, weiß ich nicht, denn ich habe so eine Art halben Salto rückwärts gemacht… und landete erst mit dem Kopf und dann mit dem Hintern auf dem Boden. Ich bin selbst erschrocken über die Wucht des Aufpralls mit dem Kopf und den Knall, den das tat.

Es kamen dann sofort mehrere Passanten angerannt und auf Grund der Fragen, die eine junge Frau mir stellte, vermute ich mal, dass sie Medizinstudentin, Rettungssani o.ä. ist. Ich war kurz etwas benebelt und mir war leicht übel, was aber auch von Schreck und Schmerz gekommen sein könnte. Nachdem es mir dann allmählich besser ging, ich keine Gedächtnislücken hatte und soweit klar im Kopf war, habe ich mich für den Heimweg entschieden. Und nachdem ich keine Lust hatte, eine halbe Stunde auf den Bus zu warten, beschloss ich, vorsichtig zu schieben – zum Fahren, und noch dazu ohne Helm, fehlte mir dann doch der Mut.
Zuhause habe ich dann mal noch ausprobiert, was meine Pupillen tun, wenn ich direkt in die Lampe schaue, und sie zogen sich auch eiligst zusammen.

Ich bin auf jeden Fall sehr dankbar, dass bis auf ein paar kleinere blaue Flecken nicht viel passiert ist.
Und ich kann echt nur sagen:

Leute, tragt einen Helm!!!

Auch wenn er nervt und ihr vielleicht hinterher die Haare neu kämmen müsst. Ich bin sicher, dass ich ohne Helm jetzt nicht hier sitzen und einen Blogartikel schreiben würde… ich habe trotz Helm eine ziemliche Wucht gespürt und einige Stellen am Kopf fühlten sich an wie leichte Beulen. Ich möchte wirklich nicht wissen, wie die Aktion ohne Helm ausgegangen wäre.
Früher fand ich den Helm auch immer doof, aber seit ca. 10 Jahren oder so trage ich ihn konsequent nach dem Motto „lieber mal die Haare neu kämmen als keinen Kopf mehr zu haben, auf dem Haare sind“.

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