Verfasst von: Seemädel | 14. April 2015

Studikonrückfahrt und ein (gelber) Engel

Zurück ging es nicht per Bahn, sondern überwiegend mit dem Auto – nur von Hamburg nach Lübeck fuhr ich Bahn.

Nachdem wir alles irgendwie im Auto verstaut hatten, wobei ich mal wieder zu hören bekam, dass ich offenbar gerne Tetris spiele *g*, ging es los.
Bis kurz vor Hildesheim ging auch alles gut. Das Auto war ein ziemlich großes (bei unserem Gepäck auch nötig…) und fuhr brav vor sich hin – bis plötzlich mitten auf der Autobahn und zum Glück erst nach einer Baustelle der Motor ausging. Großes Rätselraten, dann ein „Oh Mist!!!“ von der Fahrerin.
Es war ein sehr neumodisches Auto mit allem möglichen elektronischen Schnick-Schnack. Eine Funktion des im Vergleich dazu antiken Autos meiner Eltern hat der nicht mal ein Jahr alte Wagen allerdings nicht: den deutlich vernehmbaren Warnton, wenn der Tankinhalt sich der Null annähert…
„Restreichweite: 0 km“
Na prima. Wir versuchten dann noch, von der A7 runterzukommen, weil da direkt eine Ausfahrt kam und es leicht bergab ging, aber leider ging die Ausfahrt selbst wieder bergauf. Darum blieben wir dann an der Ausfahrt stehen, wo man gut vorbeikam und uns auch gut sah. Als erstes wurde natürlich das Warndreieck aufgestellt und hinter die Leitplanke gegangen. ADAC-Mitgliedschaft der Fahrerin sei Dank konnten wir halbwegs gelassen sein – nachdem die Sonne schien, haben wir es uns halt ein paar Meter hinter den Leitplanken in der Sonne gemütlich gemacht 😀
Der Anruf beim ADAC hatte allerdings so seine Tücken, denn die Dame an der Hotline konnte weder mit den km-Angaben von der Leitplanke noch mit der Nummer der AB-Ausfahrt etwas anfangen – sie brauchte unbedingt den Ortsnamen.
Polizei kam zum Glück nicht vorbei, sodass uns das Zahlen der Ordnungswidrigkeit erspart blieb. Irgendwann kam dann der ADAC-Mensch, der sehr nett war und das Auto also mit Diesel versorgte. Offenbar war es nicht ganz selbstverständlich, dass der Wagen mit ein paar Litern wieder ansprang – moderne Diesel verlangen dafür seiner Aussage nach manchmal bis zu 10 Liter, wenn sie total leergefahren waren… Und wir waren wohl in guter Gesellschaft, die meisten seiner Einsätze am Ostermontag waren seiner Aussage nach Kunden mit leerem Tank.

Da unsere Fahrerin nach der ganzen Aktion und den nicht ganz so langen *hust* Nächten auf der Studikon lieber nicht mehr fahren wollte, durfte ich weiterfahren – hat mich ja mal so gar nicht gestört, nachdem ich Autofahren liebe, aber nur selten Gelegenheit dazu habe :-).
Allerdings hatte ich vorher noch nie ein so modernes Auto gefahren – meine erste Frage war: „Wie bedient man diesen Schalter?/ Knopf?, der die Handbremse darstellen soll?“ *ggg*
Fuhr sich aber schon echt prima und wir kamen gut in Hamburg an – und auch die Bahn hatte sich endgültig von Niklas erholt, sodass ich wie geplant nach Lübeck weiterfahren konnte =)

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