Verfasst von: Seemädel | 20. November 2012

Unialltag

So allmählich hat sich alles eingespielt.
Ich habe jetzt dieses Semester 4 Veranstaltungen, davon ist eine aus dem Wahlpflichtbereich. Ob ich die wirklich durchziehe oder vielleicht doch noch rausschmeiße, weiß ich nicht so genau… dadurch, dass ich am Semesteranfang krank war und einiges an Zeit für eine andere (Pflicht-)Veranstaltung investieren musste, habe ich gleich am Anfang die Vorlesungen in Graphentheorie nicht richtig nachbearbeitet und verstehe jetzt entsprechend wenig… aber eigentlich find ich die Veranstaltung ganz cool und ich weiß nicht, wann sie wieder angeboten wird – und ich hab an sich auch genug Zeit, also bleibe ich wohl erstmal dabei.

Signalverarbeitung (SV) ist weiterhin nett, einfach hübsche angewandte Rechnereien. Ich weiß schon, warum ich mir einen stark anwendungsorientierten Master gesucht habe ;-).
Die Biologische Chemie ist weiterhin herausfordernd, weil ich eben keine Organische Chemie oder Biophysik hatte. Da muss ich mal zusehen, dass ich irgendwie die Lücken gefüllt bekomme. Einiges von dem, was mir akut fehlt, hatten wir sogar mal kurz in Allgemeiner Chemie, aber das ist 7 Jahre her und irgendwie ziemlich weg… zumal mir alles, was mit Orbitalen zu tun hat, sowieso schon immer ziemlich suspekt war… Aber da ich dort nicht verpflichtend Übungen abgeben muss, stehe ich nicht so sehr unter Druck – ggf. schreibe ich halt die Nachklausur. Die neueste Kapitelüberschrift lautet „posttranslationale Modifikationen von Proteinen“ und weckt gewisse Erinnerungen an Zellbiologie II/ Molekulare Zellbiologie – die schlimmste Auswendiglernveranstaltung ever… und auch hier gibt es einiges auswendig zu lernen, u.a. sämtliche (humanen) Aminosäuren :roll:. Biologische Chemie ist auch die einzige Veranstaltung die ich 4-stündig habe, was den Stoffumfang für die Klausur natürlich auch nicht gerade reduziert… Und nachdem hier alle Noten zählen, gilt das Motto „4 gewinnt“ halt nur noch bedingt. Ich hoffe, die Erinnerungen an Zellbio II nehmen wieder ab, denn das war die einzige Veranstaltung meines Studiums, die ich im a) zweiten Anlauf und b) selbst dann nur mit einer „Punktlandung“ bestanden habe…
Inhaltlich finde ich die Veranstaltung aber auf jeden Fall interessant 😀
Dann gibt es noch die „Mathematischen Methoden der Bildverarbeitung“ (MMBV), die wie Signalverarbeitung 2+1-stündig sind. Allerdings haben wir sowohl in SV als auch in MMBV nur alle 2 Wochen Übung und dafür dann halt 2 Stunden. Praktischerweise wechseln sich die Veranstaltungen aber ab 🙂 MMBV hat mich am Anfang etwas verzweifeln lassen, weil meine Matlabkenntnisse a) noch nie gut waren und b) das, was ich mal wusste, mein Hirn nach der Numerikklausur wieder fluchtartig verlassen hat. Auch wovon er in der Vorlesung redete, erschloss sich mir nicht so ganz… aber mittlerweile hat auch das sich beruhigt, ich habe eine Arbeitsgruppe gefunden (wir dürfen zu dritt abgeben) und ich verstehe so ungefähr, wovon er in der Vorlesung spricht – ob das daran liegt, dass ich jetzt „reingekommen“ bin oder daran, dass das Thema jetzt „mathematischer“ wurde, weiß ich allerdings nicht 😛

Alle meine Dozenten machen einen ganz guten Eindruck und haben es also wohl nicht darauf abgesehen, möglichst hohe Durchfallquoten bei den Klausuren zu erreichen :cool:.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: