Verfasst von: Seemädel | 1. Januar 2012

Italien (10) – Neapel – Solfatara-Krater

Am Sonntag hatten wir eigentlich nochmal einen Versuch machen wollen, auf den Vesuv zu kommen. Nach einem Telefonat mit dem Busunternehmen rieten uns unsere Herbergseltern allerdings davon ab, weil man zwar hoch konnte, aber nicht sicher war, ob wir – wetterbedingt – überhaupt bis an den Krater kommen. Sie schlugen uns dann den Solfatara-Krater nahe Neapel vor, wenn wir vulkanische Aktivität sehen wollten (zu dem Zeitpunkt war Dauerregen).

So fuhren wir dann bei strahlendem Sonnenschein mit der Metro los und suchten in Pozzuoli den Krater, den wir nach einigen Irrwegen (Hinweisschilder werden völlig überbewertet!) auch fanden.
Zuerst gingen wir am Rand entlang durch ein kleines Wäldchen. Dort sahen wir einen interessanten Baum, wir haben ihn „Erdbeerbaum“ getauft – keine Ahnung, wie er wirklich heißt:

''Erdbeerbaum''

''Erdbeerbaum''

Weg am Rand des Kraters

Weg am Rand des Kraters

Eichel meets Blatt

Eichel meets Blatt

Dunkelgraue Wolken auf der einen Seite...

Dunkelgraue Wolken auf der einen Seite...

...strahlend blauer Himmel auf der anderen.

...strahlend blauer Himmel auf der anderen.

Kurz darauf brach ein Mordsgewitter samt Hagel los und uns blieb nichts anderes übrig, als am Wegesrand im Gebüsch Schutz zu suchen. Es zog sich eine ganze Weile hin. Als dann irgendwann das Gewitter weg war und es nur noch leicht nieselte, machten wir uns dann auf, endlich den Krater zu erkunden.

Kraterboden

Kraterboden

Loch mit ''Blubberwasser''

Loch mit ''Blubberwasser''

Außerhalb des abgesperrten Gebiets gab es auch einzelner Blubberlöchlein, ich habe in eins mal reingefasst – das Wasser war angenehm warm.

''Schlammfördermaschine''

''Schlammfördermaschine''

Rauchloch mit Schwefelablagerungen (gelb)

Rauchloch mit Schwefelablagerungen (gelb)

Rauchloch (Film mit Ton)

Sauna

Sauna

weißer Boden (und blauer Himmel)

weißer Boden (und blauer Himmel)

Eigentlich wären wir dann noch gern in den zugehörigen Nationalpark gegangen, aber auch da galt mal wieder „Schilder sind Luxus“… und da es auch schon wieder zuzuziehen begann, beschlossen wir, lieber zu gehen.

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