Verfasst von: Seemädel | 15. Oktober 2011

Unter offenem Himmel

Das war das Motto der HeKo 2011. HeKo heißt Herbstkonferenz und ist das jährliche Treffen von SMDlern aus allen Arbeitszweigen. Neben interessanten Bibelarbeiten, Inputs, Seelsorgeangebot, Infos aus allen Arbeitsbereichen und Workshops kann man vor allem Leute wiedertreffen und neue kennenlernen.

Eine Quintessenz des Wochenendes war, dass wir Christen mit und in der Ewigkeitsperspektive leben. Das heißt nicht, dass wir völlig realitätsfern und jenseitsorientiert leben, aber dass wir alles in einem anderen Licht sehen – eben mit Blick auf die Ewigkeit. Da können sich die Bedeutungen von Dingen auch mal ändern.
Bei dem Referat „Geerdet. Ewigkeit im Alltag“ von Volker Roggenkamp ging es darum, wie das konkret aussehen kann. Es gab 3 Schlagworte:

  • Wahrnehmen: Wir suchen Ewigkeit oft im Besondern, Außergewöhnlichen, aber auch im ganz normalen Alltag sind wir von Ewigkeit und Ewigkeitsbedeutung umgeben. In anderen Menschen können wir z.B. Ewigkeit sehen, denn die Menschen sind Gottesebenbild und zu einer Beziehung mit ihm bestimmt.
    Weil Jesus in die Welt gekommen ist, ist der Alltag kein gottloser Ort mehr.
  • Unterscheiden: Was sind Dinge mit Ewigkeitsperspektive und was sind Dinge ohne? Wir sollten Wert legen auf die Dinge mit Ewigkeitsperspektive.
  • Familie: Mit steigendem Einfluss des Christentums verschwand die (Un-)Sitte, unerwünschte Kinder einfach auszusetzen, völlig. Familie ist wichtig, aber sie darf nicht zum Götzen werden (d.h. mir wichtiger werden als Gott).

Am Samstag Nachmittag war ich in einem Seminar zum Thema „Offenbarung“ von Martin Haizmann, was auch sehr interessant war und ein paar neue Perspektiven eröffnet hat.

Abends ging es dann um das, was der „Flug SMD“ gerade so erlebt, d.h. Berichte aus verschiedensten Bereichen moderiert von einer „Stewardess“ und einem „Piloten“. Es gab auch noch einmal einen kurzen Input, der in die Frage mündete, wer eigentlich der „Chefpilot“ meines Lebens ist.
Und wer ist der Chefpilot deines Lebens?

Sonntag morgen waren dann Gottesdienst und die Aussendungsfeier, bei der alle neuen Mitarbeiter der SMD für ihren Dienst gesegnet wurden.
Und nach dem Mittagessen und Kuchen ging es schon wieder ans Verabschieden 😦

Auf jeden Fall war es ein lohnendes Wochenende. Ich habe meine Geographiekenntnisse etwas ausgebaut (nachdem ich mit einer anderen Studentin die Karte mit den Hochschulgruppen auf Aktualität überprüft habe – woher soll ich wissen, wo genau Lingen oder Triesdorf sind?), nette Unterhaltungen gehabt, liebe Menschen wiedergesehen, ein paar sehr interessante Gespräche mit einer arbeitssuchenden Mathematikerin geführt, Parkplatzordner gespielt, meine Freizeitleiterin von der Norwegenfreizeit getroffen (sie macht nächstes Jahr wieder eine Freizeit in Norwegen und ich bin wieder dabei :-D)…
Auf ein neues im Jahr 2012! 🙂

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