Verfasst von: Seemädel | 25. August 2011

Norwegen – „Meine“ Programmpunkte

Das Programm war buntgemischt und entsprechend vielfältig waren meine Aufgaben.

Gleich der erste Abend wurde von einem SMDler aus Dresden und mir gestaltet, es ging darum, unter dem Motto „Norwegenabend“ ein paar (Kennenlern-)Spiele zu machen. Lief ganz gut und ich kannte hinterher wenigstens ein paar der 25 Teilnehmer mit Namen.

Einen Tag hatte ich Tagesleitung, d.h. ich musste die Teilnehmer wecken, zu den Programmpunkten zusammenklingeln, beim Essen beten und die Ansagen machen und das Abendlob gestalten. Was man beim Abendlob macht, war jedem selbst überlassen, ich habe ein paar Lieder gesungen und eine kleine Austauschrunde gestartet.

Mitten in der Freizeit lag der „Kreuzesabend“, wo ich mit einer anderen Mitarbeiterin den Leidensweg von Jesus in verschiedenen Stationen dargestellt hatte, die auch immer einen direkten Bezug zum Leben der Teilnehmer hatten. Der Abend war sowohl für uns, die wir ihn gestaltet haben, als auch sicher für die Teilnehmer ziemlich herausfordernd, aber gut.
Am nächsten Tag hatte ich dann die Bibelarbeit zum Thema Auferstehung (Markus 16).
In diesem Zusammenhang habe ich ein „Gesprächscafé“ zum Theme „Tatsache der Auferstehung“ angeboten. In Konkurrenz zu Schwimmen und Kanufahren war ich überrascht, dass tatsächlich 2 Leute das hören wollten ;-).

Ein weiteres Seminar zum Thema „Christsein praktisch“ habe ich mit einer anderen Mitarbeiterin zusammen gemacht. Da haben wir nach einem Sketch zum Einstieg erstmal den „Klischee-Christen“ entworfen, um dann zu schauen, was davon wir eigentlich für berechtigt und erstrebenswert halten und uns zum Schluss einfach auszutauschen, wie wir unseren Glauben im Alltag leben.
Aus organisatorischen Gründen am selben Nachmittag und kurz danach war dann noch mein Seminar zum Thema „Schöpfung und Evolution“, wo ich ja auch etwas gezweifelt hatte, ob überhaupt Leute kommen – ich habe auf der Freizeit öfter gehört „ich hasse Biologie“, wenn ich meine Studienfächer erwähnte (was mich etwas überrascht hat, die meisten mögen zwar Mathe nicht, finden Bio aber ganz ok). Es waren dann doch einige da und ziemlich interessiert.

Außerdem hatten wir an einem Tag ziemlich am Anfang Handysockenstricken sowie Tiere und Blümchen häkeln angeboten, was sich die ganze Zeit durchzog. An einem Abend war der „Jahrmarkt der Möglichkeiten“, wo man sich Dinge ausdenken sollte, wie man für ein soziales Projekt Geld sammeln kann. Von Beautysalon über Englischkurs und „Beinhaare mit Klebeband abreißen lassen“ bis hin zu „ich versteigere (auf amerikanische Art) meine Haare“ gab es da alles – ich habe meine Häkeltierchen verkauft bzw. versteigert und damit über 30 Euro zusammenbekommen.

Häkelobjekte

Häkelobjekte

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