Verfasst von: Seemädel | 2. Juni 2011

Markustheater

Markustheater bedeutet, dass man die Reihenfolge der Ereignisse im Markusevangelium auswendig lernt (die Struktur hilft einem dabei – ich hatte prompt Erinnerungen an eine TFB (Teenager-Ferien-Bibelschule), wo wir das auch mal gelernt hatten) und das ganze dann in einem Rundtheater aufführt. Es gibt bis auf einen Stuhl, einen Hammer, ein Brett und eine Münze keine Requisiten, gespielt wird in normaler Kleidung. Geprobt wird nur ein Wochenende. Einige Rollen (Jesus, Petrus, Andreas, Johannes, Jakobus, Pharisäer) sind fest, alle anderen bilden das sogenannte Plus-Team und spielen wechselnde Rollen. Ich war alles mögliche, von Täufling über trauernde Schwester, Mutter und Schweinehirt bis Jünger und toter Ehemann.
Es war eine tolle Sache. Einmal für andere, die wir eingeladen hatten, aber auch für uns. Es hat mir das Evangelium nochmal ganz anders nahegebracht und mich nachdenklich gemacht. Es hat mich einfach noch mal ganz intensiv daran erinnert, dass Jesus das alles auch FÜR MICH auf sich genommen hat.
Und FÜR DICH.
Und FÜR JEDEN.

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