Verfasst von: Seemädel | 27. April 2011

Ostern

Wir wollen gemeinsam Ostern feiern, den Neustart Gottes durch Jesus Christus.
So schrieb die Studikonleiterin zum Studikonmotto.

Was bedeutet Ostern für mich? Eier suchen, vielleicht auch bemalen? Vielleicht sogar ein Gottesdienstbesuch, unter Umständen gar eine Osternacht oder ein Osterfrühgottesdienst? Ein paar freie Tage, über die ich mich einfach freue, die mir aber nix bedeuten? Ärger und Genervtsein über den ruhigen Feiertag Karfreitag? Familienfest? Oder…?

Doch was bedeutet es für mich ganz persönlich? Tja, eigentlich alles und nix… Einerseits bedeutet mir Ostern (inkl. Karfreitag natürlich) viel, denn es erinnert mich daran, dass vor 2000 Jahren jemand geboren wurde, starb und auferstand, dem ich sehr wichtig bin, mit allem, was mich ausmacht, Stärken und Schwächen. Jesus Christus, der gestorben ist, damit meine Schuld vergeben werden kann. Sich daran zu erinnern, ist gut. Aber genau deshalb könnte ich auch sagen, es bedeutet mir nix, denn ich sollte mich eigentlich nicht nur einmal im Jahr dran erinnern…

Früher war Ostern für mich tatsächlich nicht mehr als Eiersuchen. Mittlerweile freue ich mich aber, Ostern wirklich zu feiern, auch wenn Ostern eigentlich jeden Tag sein sollte. Auf der Studikon gab es am Karfreitag abends einen Input und auch die Möglichkeit zu Beichte* und Gebet. Am Samstag spätabends hatten wir die Osternacht, einen Gottesdienst mit einem riesigen Osterfeuer am Main, zu dem auch die Aschaffenburger Gemeinden eingeladen waren. Wir hatten außer der Band noch einen Posaunenchor aus Studikonteilnehmern, der einige Lieder begleitete, eine Predigt von Gernot Spies (Generalsekretär der SMD und ev. Pfarrer) und sprachen uns gegenseitig den Ostergruß zu:
Der Herr ist auferstanden! – Er ist wahrhaftig auferstanden!

Und was bedeutet Ostern für dich?

* Beichte heißt für mich einfach, dass man Gott seine Schuld vor einem Menschen bekennt – auch wenn das Wort an sich eher aus dem katholischen Kontext bekannt ist, gibt es das Wort mit der von mir eben genannten Bedeutung durchaus auch in der evangelischen Kirche und in Freikirchen.

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