Verfasst von: Seemädel | 29. September 2010

Baltrum (4) – Streiche und Aktionen

(Bilder werden wie immer größer beim Anklicken)

Dafür, dass es nicht langweilig wurde, sorgte das Team mit dem Programm und unsere Truppe…

So sah der ursprüngliche Plan aus, der aber ein paar Mal dem Wetter angepasst wurde:

Ablaufplan

Vor allem wurden aber fleißig Streiche gespielt, Zettel aufgehängt und Ansagen gemacht – zum Beispiel „Wer einen Wecker vermisst, kann ihn sich bei mir abholen!“ (im entsprechenden Tonfall, der für jeden klar machte, wie der Wecker wohl dorthin geraten ist *g*), einem Reisesekretär wurde die Tür mit einem Plakat verklebt, manche Leute wurden nachts durch Klopfen geweckt (und standen dann Leuten mit Kochmützen über den Augen und Taschenlampen gegenüber) und unsere Trinkbecher im Essraum waren eines Morgens mit Reis und Wackelpuddingresten gefüllt – was einen neuen Zettel zur Folge hatte:

Das Regal mit Tassen und Marmeladen

Dezenter Hinweis...

Auch Schuhe waren wie immer beliebte Objekte, so waren einen Morgen alle Schuhe verknotet, die in einer Gegenaktion von ein paar Mädels sofort wieder entknotet wurden… und ein Paar Hausschuhe fand sich an der Deckenlampe wieder, wo es mehrere Tage hing, bis ein Teilnehmer es herunter geholt hat:

Schuhe an der Lampe

Bei so vielen Aktionen konnte ich ja auch nicht wiederstehen… nachdem 2 Mädels sich freiwillig zum Kloputzen gemeldet und dann einen Teller samt Preisliste aufgestellt hatten, dachten wir ja zuerst daran, Falschgeld in Umlauf zu bringen…

Preisliste


(es fehlen auf dem Foto der Nachtzuschlag von 0,10 € und die Anmerkung, dass die Küche frei ist *fg*)


… aber wir entschieden uns dann für einen Überfall auf den Geldteller (auf den sie Geld gelegt hatten, damit es so aussieht, als ob jemand gezahlt hätte) und nach einer Ansage beim Frühstück für die Reaktion einer kleinen Anzahlung, da es bis zum Kleinkunstabend noch 2 Tage waren und wir keine so lange „Funkstille“ wollten:

Überfall mit Erpresserbrief

Daraufhin haben die beiden am Kleinkunstabend ein äußerst witziges Klofrauenlied gemacht, an dessen Ende wir „Sehreubers“ uns geoutet haben – und damit für einiges Erstaunen sorgten, weil uns einfach keiner verdächtigt hatte ;). Verdächtigt wurden die üblichen Übeltäter, will heißen das Küchenteam und einige unserer Hauptamtlichen sowie eine weitere (studentische) Mitarbeiterin und in diesem Fall (es handelte sich um das Damenklo) auch „die Jungs“.

Ein "geterter Watwurm"

Ein "geterter Watwurm"


Wir waren sehr zufrieden mit dem Beitrag und so bekamen sie auch das restliche Geld wieder ;).

Die Glocke im Eingangsreich wurde zu meinem Erstaunen nicht für Streiche verwendet…

Es war also einiges los und nach Aussage von Leuten, die schon öfter dabei waren, gab es dieses Jahr mehr Streiche als sonst. Da hatte ich ja mal gar nix dagegen :).

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