Verfasst von: Seemädel | 27. September 2010

Baltrum (3) – Wie bei Enid Blyton…

… bin ich mir teilweise vorgekommen. Wer die 5 Freunde kennt, erinnert sich bestimmt daran, dass es auf Georgs Insel jede Menge Kaninchen gibt, die zwar recht zahm sind, aber doch nicht so zahm, dass man sie anfassen könnte. Genauso ist es auch auf Baltrum, es wimmelt geradezu von Kaninchen, die meistens auch erst flüchten, wenn man ihnen recht nahe kommt:

Kaninchen - noch ruhig

Kaninchen - noch ruhig


Kaninchen - nun doch etwas von mir beunruhigt

Kaninchen - nun doch etwas von mir beunruhigt

Auch Fasane gibt es, leider waren sie etwas fotoscheu. Dieser hier lief mir direkt zwischen dem Sommerhaus, wo mein Zimmer war, und dem Hauptgebäude über den Weg, beeilte sich aber dann doch, ins Gebüsch zu verschwinden, als er mich bemerkte:

Fasan

An weiteren Tieren gibt es natürlich auch jede Menge Möwen, die größte ist die Mantelmöwe, die laut unserem Wattführer eine Spannweite von bis zu 1,80 Metern haben kann. Leider habe ich da keine gesehen.

Eine Wattführung gehörte natürlich dazu und es hat schon Spaß gemacht, barfuß durchs Watt zu patschen. Die 2 heftigen Regenschauer hätten allerdings wirklich nicht sein müssen. An den meisten Stellen verfärbte sich der Boden nach dem Drauftreten schwarz, weil unter der Sandoberfläche irgenwelche schwarzen Eisenverbindungen sind.

Wattenmeer

Das erste, was wir sahen, war ein Speihaufen einer Silbermöwe. Diese Möwen fressen Muscheln und Schnecken „mit Haut und Haar“ bzw. mit Schale und allem und spucken hinterher die vom muskulösen Magen kleingemalmten Schalen wieder aus:

Speihaufen

Algen gab es nur wenige, vor allem Meersalat haben wir gesehen, aber auch das nicht allzu oft.

Über Strandkrabben habe ich gelernt, dass ihre Scheren etwas ungleich ausgebildet sind – eine ist etwas kleiner als die andere und dient eher als „Halteschere“.

Strandkrabbe

Wattwürmer haben wir natürlich auch gesehen. Auf der Hand hinterließen sie eine safrangelbe Spur – das kommt von dem Kleister, mit dem sie ihre Gänge im Sand ein bisschen „zementieren“, damit sie nicht einstürzen. Spannend fand ich auch die Bäumchenröhrenwürmer, von deren Behausungen ich leider kein Bild habe… da muss ich auf wiki verweisen: Bäumchenröhrenwurm bei Wikipedia

Nachdem ich dann auch noch eine tote Qualle in die Hand genommen hatte, wurde ich gefragt „Du packsch au alles an, oder?“ Kommt wohl daher, dass ich Bio studiere – was nicht beißt/ sticht… (und keine Nacktschnecke ist), wird gnadenlos angefasst *g*.

So, genug für heute ;).

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