Verfasst von: Seemädel | 25. September 2010

Baltrum (2) – Der Ort

An einem Tag war ich mit ein paar anderen im Ort auf der Insel – wie ungewohnt, auf einer Freizeit in den Ort zu gehen, um durch die Läden zu bummeln oder gar Kaffee zu trinken ;). Bislang waren die Freizeiten, wo ich war, immer irgendwo weit weg von der „Zivilisation“ und die einzigen Kontakte nach außen waren beim Schwimmbadbesuch oder ähnlichen Aktionen…

Auf der Insel gibt es Ostdorf und Westdorf. Es gibt keine Straßennamen, die Häuser sind durchnummeriert – und zwar nach dem Datum ihrer Entstehung. Es ist also nicht ganz einfach, ein bestimmtes Haus zu finden…
Die Insel ist komplett autofrei, es wird alles mit (Elektro-)Fahrrädern, Bollerwagen und Pferdekutschen erledigt. Deshalb fand ich folgende Entdeckung auch etwas überraschend – wofür braucht man die denn *grübel*?

Parkuhr

Aber auch diese Bank fand ich ganz interessant (wenn man das Bild anklickt, wird es so groß, dass man die Schilderchen lesen kann):

Rentnerbank


Offenbar gibt es ganz in der Nähe noch ein paar Stühle, auf denen steht „Hier darf jeder sitzen“, die habe ich aber nicht selbst gesehen.

Auf einer echten Insel gibt es natürlich Boote – sowohl im Hafen als auch in Gärten:

Hafen


Boot im Garten

Die Insel wird hauptsächlich per Schiff versorgt. Der Fährefahrplan ist tideabhängig, da Baltrum keine wirklich ausgebaggerte Fahrrinne hat. D.h. dass der Fahrplan sich täglich ändert, was sich auch in den Leerungszeiten der Briefkästen niederschlägt:

Leerungszeiten

Damit die Insel nicht untergeht, gibt es natürlich auch Küstenschutzanlagen (deren Besteigen übrigens gemäß § 14 des niedersächsischen Deichgesetzes verboten ist). Ich als Landei hätte dieses Bauwerk gar nicht für sowas gehalten, sondern mich eher gefragt, ob das irgendwie moderne Kunst sein soll…

Küstenschutz

Die meisten Häuser im Ort waren verklinkert, hatten aber normale Dächer – doch einzelne Gebäude mit Reetdach gab es auch:

Reetdachhaus

Im Ortszentrum vom Westdorf liegen die ganzen Läden, es gibt auch eine richtige Einkaufsstraße – in der sich natürlich überwiegend Andenkenläden befinden (und wie man auf dem Bild sieht, hat es mal wieder geregnet, als wir im Ort waren).

Einkaufsstraße

Und unser Lieblingsschild, das man auch als Postkarte kaufen kann, haben wir zuallererst am Schwimmbad entdeckt:

Schild

Weiter geht’s ein anderes Mal :).

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