Verfasst von: Seemädel | 16. Mai 2010

Schule in Frankreich (4. und letzter Teil)

Die Schulen sind verglichen mit den mir bekannten deutschen Schulen gut ausgestattet:
Es gibt das CDI, was eine Art Bibliothek ist – es ist fast den ganzen Tag offen, es gibt PC-Arbeitsplätze, gutes Material und Mitarbeiter, die für Fragen da sind.
Auch „normale“ Arbeitsräume gibt es (die gibt es noch nicht mal bei uns in der Uni so wirklich, aber das ist ein anderes Thema…).
Die Lycées haben zum Teil auch Internate, wo die Schüler, die aus der Region kommen, unter der Woche wohnen, damit sie keine so langen Schulwege haben. Ich weiß nicht genau, wo die Grenze ist, aber ich glaube irgendwo bei 1 Stunde Schulweg pro Richtung könnte sie sein. Das ist in Deutschland ja zum Teil schon ab Klasse 5 normal…
Außerdem haben die Schulen eine Krankenschwester, die zumindest an den größeren Schulen meist von morgens bis abends da ist. Dort werden Schüler hingeschickt, denen es nicht gutgeht, man kann aber auch hingehen, wenn man eine Frage hat oder eine Beratung braucht.

Fazit, was das Bildungswesen betrifft: Von der Ausstattung her könnte Deutschland sich in Frankreich durchaus was abschauen, aber ansonsten überzeugt mich das französische System überhaupt nicht…

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