Verfasst von: Seemädel | 13. Mai 2010

Reichenau

Da wir am 1. Mai mit der SMD auf die Insel Reichenau wollten, habe ich am Wochenende davor mal eine Erkundungs-Radtour gemacht. Da war das Wetter auch traumhaft schön, am 1. Mai sind wir dann durch den Nieselregen gelaufen. (Aber lustig war’s trotzdem ;).)

Die Bilder stammen jetzt also vom Wochenende davor, wo die Sonne so stark schien, dass ich mir beinahe einen Sonnenbrand geholt hätte, obwohl ich erst um 17 Uhr losgefahren bin…

Blick nach Hegne

Kloster Hegne

Ruine Schopflen (auf dem Damm)

Die Ruine ist leicht verwildert...

Der See hat eindeutig Niedrigwasser.

See

Das Motto der Mönche

Diese Sonnenuhr befindet sich an einem Haus nahe dem Kloster in Mittelzell.
Das Kloster Reichenau existierte von 724 bis 1803. Erst seit 2001 leben wieder Benediktiner auf der Insel.

Buchtipp: Es gibt von Schwester Maria Calasanz Ziesche historische Romane, die auf der Reichenau spielen:

  • Stab und Quelle: handelt vom Wanderbischof Pirmin, der das Kloster auf der Reichenau gründete
  • Die leeren Hände: geht um Abt Berno, der von 1008 bis 1048 Abt auf der Reichenau war
  • Die letzte Freiheit: Hauptfigur ist Hermann von Altshausen, ein behinderter Mönch und großer Gelehrter seines Jahrhunderts, er kam unter Abt Berno als Kind ins Kloster. Er wird auch „Hermann der Lahme“, „Hermann von Reichenau“ und „Hermann contractus“ genannt.
  • Der Geist des Mönchs: Kurz nach dem Konstanzer Konzil machen sich zwei Freunde auf, den Spuren des Hermann Contractus zu folgen.

Ich habe das Buch „Die leeren Hände“ geschenkt bekommen und war davon ziemlich beeindruckt. Abt Berno findet bei seiner Ankunft auf der Reichenau eine ziemlich runtergewirtschaftete Abtei vor, die er mit geringen Mitteln wieder hochbringt. Der Titel rührt von einer Marienstatue her, wo Maria mit ihren Händen eine Schale bildet, in die Berno alles legt, was ihn bedrückt. Das ist natürlich ein Punkt, der mir als Nicht-Katholikin recht fremd ist – die Marienverehrung (und auch sonstige Heiligenverehrung und Gebet für Tote) kommt recht häufig vor. Aber dennoch gefallen mir die Bücher, zumal ich es auch sehr spannend finde ein Buch zu lesen, was direkt bei mir um die Ecke spielt.
Und in punkto Vertrauen auf Gott kann man von Berno, Pirmin und Hermann so einiges lernen…
Tip für Konstanzer: Es gibt die Bücher in der Bib (ok, grad gibt es nur „Die leeren Hände“, die anderen sind bei mir ;)).

Und Tip für Touristen: Am Westufer der Reichenau soll es einen sehr schönen Sandstrand geben, aber bis dahin bin ich bislang nicht gekommen. Ich war wohl einmal beim Schulausflug in der 1. Klasse da, aber irgendwie kann ich mich da nicht mehr so genau dran erinnern…

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