Verfasst von: Seemädel | 30. März 2010

Die kleinen Alltagsfreuden

1.) Internet
Seit gestern geht das Internet wieder – nachdem es in den letzten 10 Tagen bis auf zweimal ein paar Stunden nie ging, bin ich allmählich vorsichtig optimistisch 🙂

2.) Kühlschrankdiebe
Ein Stück schon lange abgelaufene Butter und eine Packung ebenfalls abgelaufene Sahne scheinen uninteressant zu sein – der Rest Nudelsalat, den ich in der Hoffnung, dass er geklaut wird, in den Kühlschrank gestellt habe, war ein paar Stunden später verschwunden (ich weiß schon, warum ich ihn in eine leere Konservendose gepackt habe und nicht in eine Plastikbox ;)). Ich überlege gerade, ob ich nicht wirklich die im letzten Artikel erwähnte alte Banane reinlegen sollte… vielleicht mit einem Zettel „Bon appétit“ o.ä. dran…

3.) Wetter
Man kann sich bei strahlendstem Sonnenschein nicht trauen, einen Spaziergang zu starten, wenn man nicht riskieren will, in einem Riesenregenguss zu landen *schüttel*. Dass es recht kalt und windig ist, empfinde ich allerdings als sehr praktisch, denn dann kann man das Fensterbrett so wunderbar als Kühlschrank verwenden ;).

4.) Umräumaktionen
Konservendosen mit Obst scheinen wertvoll zu sein, zumindest sind sie jetzt im Monoprix gut versteckt. Ich habe genau wie eine andere Dame zweimal den gesamten Markt durchsucht – diese Dame sprach mich an, ob ich wisse, wo die Dosen gelandet sind. Nein, leider nicht – und in dem Augenblick fiel ihr auf, dass wir genau vor den 20 cm Regal mit den Obstdosen stehen *lol*.

5.) Französischkenntnisse
Neulich auf der Straße gegen 23 Uhr… neiiiiin, ich kann gar kein Französisch (wenn sie nicht will)
3 oder 4 Jugendliche kommen mir entgegen, einer kommt auf mich zu:
J: „Bonsoir.“ [Guten Abend.]
I: „Bonsoir. (?)“
J: „Le petit garcon là demande s’il peut avoir ton numéro?“ [Der kleine Junge da drüben fragt, ob er deine Nummer haben kann.]
I: „Sorrrrrry?“
J: „Äh…“
J (zu seiner Gruppe): „Elle est Anglaise!“ [Sie ist Engländerin!]
Im Weitergehen hörte ich dann noch, wie sie mir Fxxx hinterschrien… war wohl ganz gut, da mal nicht zu zeigen, dass ich Franz so halbwegs kann…

6.) Präventive Schülerlogik
Letzten Dienstag waren streikbedingt aus einer Klasse 3 von 4 Schülern nicht da. Nummer 4 sprach zwar am Morgen noch mit der Lehrerin darüber, dass und wann sie mit mir am Nachmittag Unterricht hätte, war dann aber nicht da. Nachfrage der Lehrerin ergab mittlerweile, dass die Schülerin der Meinung war, wenn nur sie da sei, dann lohnt sich das ja sowieso nicht, also kommt sie einfach sicherheitshalber mal überhaupt nicht. (Eigentlich bin ich ja der Meinung, dass ICH entscheide, ob ich was sinnvolles mit ihr machen kann, und nicht sie…)

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