Verfasst von: Seemädel | 9. November 2009

Week-end GBU

Von Freitag bis Sonntag war also das GBU-Wochenende in der Nähe von Rennes. In der Region Bretagne-Basse Normandie gibt es nur 5 Gruppen, und so hat es mich eher an eine SMD-Freizeit erinnert, weil wir „nur“ 25 Leute waren. Regionale Treffen sind in meinem Kopf irgendwie automatisch mit wesentlich mehr Leuten verknüpft ;).
Dass das Treffen überhaupt stattfinden konnte, war schon ein kleines Wunder, denn eigentlich wären wir in einer anderen Unterkunft gewesen – nur hatten die dort leider vor eine Woche Schweinegrippe-Fälle, sodass das Haus für eine Woche gesperrt war. Erst Donnerstag Abend war dann die andere Unterkunft gefunden. (Für „Insider“: Sie gehört zu „Parole de vie“, was der französische Zweig von WDL ist.)
Die Räume und Gebäude sind nach Ländern benannt, ich habe in Mexiko direkt neben Deutschland übernachtet :).

Deutschland und Mexiko

Deutschland und Mexiko

Freitag ging es erst nach dem Abendessen los, wir haben einfach beisammen gesessen, Tee getrunken und Kekse gegessen.
Samstag Vormittag war dann Teil 1 einer „Formation“ (Schulung) zum Kreieren von Bibelarbeiten für Gruppenstunden. Nachmittags war frei und ich habe mit einigen anderen einen kleinen Ausflug ins Städtchen Dinan gemacht. Es ist eine sehr hübsche Stadt mit einem Schloss:

Schlossmauer

Schlossmauer

Zugbrücke ins Nichts

Zugbrücke ins Nichts

Städtchen

Städtchen

Unterhalb des Schlosses gibt es einen kleinen Park mit Damwild und verschiedenen Vögeln. Die Vögel waren zwar sehr schön anzusehen, aber sie haben mir in den kleinen Käfigen schon auch Leid getan.

Maulkorb?

Maulkorb?


Sowas hatten mehrere Vögel um den Schnabel, keiner wusste genau, was das ist. Vielleicht ja ein Schutz, dass sie sich nicht gegenseitig verletzen, wenn sie in dem engen Käfig Aggressionen bekommen?!? Falls ihr Vorschläge habt, dürft ihr gerne einen Kommentar schreiben…

Am Spätnachmittag gab es dann Teil 1 einer Bibelarbeit zum Thema „Rechtfertigung“ und nach dem Abendessen Teil 2 der „Formation“. Im Anschluss wurde noch geredet und gespielt (und viel zu spät ins Bett gegangen…).

Sonntag morgen war dann noch Gottesdienst mit Teil 2 der Bibelarbeit, Putzen (ohne geeignete Utensilien…) und nach dem Mittagessen die Heimfahrt angesagt.

Fazit: Es war ein tolles Wochenende mit netten Leuten und gelernt habe ich auch noch so einiges… nicht nur aus den Bibelarbeiten, sondern auch meinem Französisch (und auch meinem Englisch ;)) dürfte es gutgetan haben. Wir waren sehr international, aus meiner Gruppe waren noch eine Dänin, ein Brasilianer, eine Jamaikanerin und ein Chinese dabei, aus anderen Gruppen eine weitere Deutsche, eine Tschechin und bestimmt hab ich jetzt irgendwen vergessen… es war echt spannend und toll zu sehen, wie man sich doch sofort versteht, auch wenn man sich nicht kennt und aus völlig verschiedenen Umfeldern kommt.
Sprachlich ging es so halbwegs, aber ich habe leider lange nicht alles verstanden. (Auch) was das betrifft freue ich mich auf die deutsche Regiokon… endlich mal wieder nur Deutsch sprechen und die Leute um einen rum verstehen :).

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