Verfasst von: Seemädel | 2. Mai 2017

Verwirrspiel und Baden-Baden

Nun, worum könnte es wohl gehen?^^
Ja richtig, um die letzte Fahrt des Seemädels vom hohen Norden der Republik an den heimischen Bodensee (im März).

„Das könnte interessant werden“, war mein Gedanke in Hamburg – denn als ich auf den Bahnsteig kam, stand brav „Chur“ dran. Dann änderte sich die Anzeige auf Karlsruhe als Zugziel, wobei im Laufband stand „Halt in Chur entfällt“. Zwischen Karlsruhe und Chur gibt es allerdings etliche weitere Bahnhöfe, unter anderem meinen Umsteigebahnhof Baden-Baden“.
Als Ansage auf dem Bahnsteig kam dann noch „Zug fährt bis Basel, dort wird er ausgetauscht“.
Der Navigator sagte was von „technische Störung am Zug“.
Die Angabe von 1-2 Minuten Verspätung im Navigator hielt sich hartnäckig und sorgte für die nötige Spannung bei mir, denn Baden-Baden ist ja immer ein etwas knapper Umstieg. Eigentlich waren wir nämlich pünktlich und ich begann schon zu hoffen, dass es in Baden-Baden mit dem Umstieg klappen könnte. Leider zerschlug sich diese Hoffnung in Mannheim, als wir wegen „Polizeieinsatz im Zug“ nicht loskamen.

Interessant fand ich die Prioritäten bei den Ansagen im Zug: Die Tatsache, dass der Zug in Basel ausgetauscht wird, wurde zwischen Hamburg Hbf und Baden-Baden genau null Mal angesagt (während selbstverständlich fleißig auf das kulinarische Angebot vom Bordrestaurant hingewiesen wurde, auch Ausstiege etc. wurden angesagt – funktioniert hat die Technik also ;-)).
Auf der Anzeige im Zug stand im „Kleingedruckten“ immerhin, dass der Halt Chur entfällt…

Auf jeden Fall durfte ich somit mal wieder den großen Bahnhof in Baden-Baden genießen. Dieses Mal fand ich es eigentlich gar nicht so schlimm – es war noch hell, die Sonne schien (von der hätte ich sonst an dem Tag gar nichts gehabt^^) und es gab gleich mehrere freie WLAN-Netze zur Auswahl 🙂

Ein paar Impressionen von meinem unfreiwilligen Aufenthalt in Baden-Baden:

Verfasst von: Seemädel | 5. Januar 2017

Seemädel fuhr mal wieder Bahn

28.12.2016:
Seemädel macht sich auf den Weg zu einer Silvesterfreizeit. Wegen recht spätem Fahrkartenkauf gab es weder Sparpreise noch die Hin- und Rückfahrt für 2000 BC-Punkte. Die Hin- und Rückfahrt für 3000 BC-Punkte gab es aber noch und so fährt das Seemädel ausnahmsweise mal 1. Klasse. (Das bedeutet aber auch: Bei einer Verspätung wird es wohl keine finanzielle Entschädigung geben.)

10 min vor geplantem Losgehen zum Bus: Thunderbird teilt mit, dass eine neue Mail eingetroffen ist. Seemädel liegt gut in der Zeit und verschiebt daher das Ausschalten des PCs noch einen Augenblick, um nachzusehen. Seemädel ist wenig erfreut ob des Betreffs „Verspätungsalarm“. Seemädel ist noch weniger begeistert, was den Inhalt angeht: Zug 1 der Verbindung fällt aus.

9 min vor geplantem Losgehen zum Bus: Nach einer kurzen Schrecksekunde beschließt Seemädel, dass „Lossprinten und dadurch einen Bus und einen Zug früher erwischen“ eine nicht gänzlich unrealistische Option ist.
(Es bleibt keine Zeit, nachzusehen, ob der Zug davor überhaupt fährt).

1 min nach geplantem Losgehen zum Bus: Seemädel sitzt japsend im Bus und schaut nach, ob der frühere Zug fährt. Dies soll der Fall sein (=> wohl nicht wieder ein Baum, sondern was mit diesem einen Zug). Seemädel beginnt zu hoffen.

30 min vor geplanter Abfahrt in Lübeck Hbf: Seemädel sitzt im Zug und stellt fest, dass man sich an Bahnfahren in der 1. Klasse durchaus gewöhnen kann. Seemädel plant, sich auf die Suche nach dem viel besungenen Goldesel zu machen.

24 min vor geplanter Abfahrt in Lübeck Hbf: Mit 1 min Verspätung fährt der Zug los.

23 min vor geplanter Abfahrt in Lübeck Hbf = 1 min nach faktischer Abfahrt: Der Zug bleibt wieder stehen. Es gibt keine Ansage. Seemädel fürchtet, dass vielleicht doch ein Baum im Gleis liegt o.ä., denn die Angaben im Internet waren ja schon Montag nur teilweise korrekt.
Aber nach wenigen Minuten geht es weiter.

15 min später: Es kommt die Durchsage, dass wir wegen eines verspäteten Eurocity 7 min Verspätung haben. Seemädel sieht das gelassen, da es ja ohnehin in einem früheren Zug als geplant sitzt.
Der Schaffner kommt durch und hat es offenbar eilig. (Vermutlich hätte ich ihm auch ein Onlineticket von Singen nach Stuttgart im Juli 2009 hinhalten können und er hätte es nicht gemerkt, so flüchtig war der Blick.) Schade, Seemädel hätte gerne mal gefragt, was dem anderen Zug eigentlich zugestoßen ist. Selbiger Zug stand übrigens mit „Nicht einsteigen“ in Reinfeld.

2 min vor ursprünglich geplanter Ankunft in Hamburg: Die Ankunft des Zugs wird mit 20 min Verspätung, Gleiswechsel und Begründung „technische Störung“ angesagt. Offenbar hat er in Reinfeld umgedreht.

Und kurz darauf saß das Seemädel dann gemütlich im ICE und alles ging dann glatt 🙂

Die Freizeit war schön und auch die Rückfahrt völlig unspektakulär – zwischenzeitlich mal ein paar Minuten Verspätung, die aber spätestens nach einem geplanten Aufenthalt in Hannover wieder weg waren.

Verfasst von: Seemädel | 27. Dezember 2016

Seemädel, ein Baum und die Bahn

Gestern war das Seemädel mit seinen Eltern in Kiel zwecks Besuch der besten Freundin und deren Familie. Als Nina sich mit einer Warnung vor Orkanböen meldete, beschloss das Seemädel, dass es wohl besser wäre, die Zugverbindung im Blick zu behalten. Was sich als keine schlechte Idee erwies, nur dass leider auf der Seite der Bahn nicht so ganz klar wurde, ob der Baum eigentlich noch da liegt oder schon beseitigt ist… so war das ganze immer mal wieder etwas spannend:

(müsste natürlich 21.40 Uhr heißen, da hab ich mich verschrieben)

(Irgendwie hatte der DB-Navigator nicht mitbekommen, dass die Verspätung mittlerweile bei 50 Minuten lag und nicht mehr bei 20-25 Minuten. So wurde ich gegen 22.10 Uhr an den Ausstieg erinnert, aber Minuten später war dann auch beim Navigator angekommen, dass das noch eine halbe Stunde dauern würde.)

(Meine Freundin und ich hatten gerade als Dauer-Email-Betreff (wegen immer wieder drauf antworten) „Erlebnisreisen Deutsche Bahn“, weil ihre Mutter da auch so eine hübsche Odyssee hatte^^)

Verfasst von: Seemädel | 25. Oktober 2016

Ich will auch!!!

Hallo,

ich bin zwar kein Kopierer an einer Lübecker Hochschule, aber ich fühle mich auf jeden Fall vom Seemädel auch nicht ausreichend wertgeschätzt!

Und es ist gar nicht so einfach, ihre Aufmerksamkeit zu kriegen! Im vorletzten Semester hat mein Kumpel aus dem Nebenraum versucht, ein bisschen Aufmerksamkeit als Schrödingers Beamer zu erheischen, aber das war diesem Seemädel ja gerade mal eine Randbemerkung im Artikel über den Kopierer wert, pfft.

Schrödingers Beamer

Schrödingers Beamer


Und Grund zum Beleidigtsein habe ich definitiv, die hat mir doch einmal glatt einfach den Stecker gezogen, könnt ihr euch das vorstellen? Ja gut, sie behauptet zwar, sie sei nur aus Versehen am Kabel hängengeblieben, aber das kann ja jeder behaupten. Aber damals hatte ich schon meine kleine Rache genommen, denn ich habe mich geweigert, wieder anzugehen, bis sie mir einen Technikbeauftragten geholt hat.

Auf jeden Fall versuche ich schon von Anfang an gemäß dem Motto „steter Tropfen höhlt den Stein“ ihr auf die Nerven zu gehen. Ich bin nämlich ein ganz spezieller Typ (so speziell, dass auf meinen Außengehäuse nicht mal eine genaue Typbezeichnung steht!) und weigere mich standhaft, zuzulassen, dass ein Bild gleichzeitig auf der Leinwand und dem Rechnerbildschirm angezeigt wird. Und damit bin ich wirklich speziell, meine ganzen Kollegen, mit denen sie schon so zu tun hatte, erlauben das nämlich. Aber ich nicht *hihihi*!
Sie hat da ja schon immer mal rumgespielt und Sachen probiert, aber ohne Erfolg, ätschibätsch.
Damit hat sie sich dann aber weitgehend arrangiert, also musste ich härtere Geschütze auffahren.
Dabei kommt mir auch mein Kumpel, ihr altes Netbook, zu Hilfe. Das ist nämlich ziemlich schwach auf der Brust und sobald sie mehr als ein pdf anzeigen will, kommt es ganz schön ins Rödeln. Ich ärgere sie besonders gern beim Umschalten zwischen Beamer und Rechner, indem ich mal Leisten verschwinden lasse oder einfach nur noch eine weiße Fläche anzeige. Da lasse ich mir aber nicht in die Karten schauen, was genau mein Trick ist (sie vermutet, dass es was mit Bildschirmerkennung und Auflösung zu tun hat), darum mache ich das auch mal so, mal anders. Wär ja sonst auch langweilig!
Wobei ich auch sagen muss, dass dieses Netbook mich zwar in meinen Bemühungen um Aufmerksamkeit unterstützt, aber eigentlich ist das ja schon eine Frechheit, finde ich. Stellt euch mal vor, ich bin ein ziemlich neuer Beamer und wie die ganze Technikanlage gerade mal ein Jahr alt – und dann kommt jemand mit so einem lahmen Netbook aus dem Jahr 2010 daher und will, dass ich mit dem zusammenarbeite *beleidigt die Nase in die Luft reck*.

—-

Lieber Beamer,
du weißt ja: Wer zuletzt lacht, lacht am besten.
Ich werde mich definitiv weiter mit deinen Eigenheiten auseinandersetzen.
Herzlichst
das Seemädel

Verfasst von: Seemädel | 16. September 2016

Ein Gepäckmonster aka Seemädel und der Berliner ÖPNV

Neulich auf dem Weg zum Bus, der mich mit einer Schüler-SMD-Gruppe nach Bornholm bringen sollte. Da der Bus frühmorgens in Berlin abfuhr, bin ich schon am Vortag nach Berlin gefahren und habe bei einer Freundin übernachtet.

Die Fahrt von Lübeck nach Berlin verlief soweit unspektakulär. Ich stellte dabei immerhin fest, dass ein tschechischer EC in der 2. Klasse bequemer sein kann als ein deutscher IC in der 1. Klasse und dass hoffentlich keiner durch den Zug laufen wollte, denn wegen „technischer Probleme“ war der – wie üblich mitten im Zug eingebundene – Speisewagen verschlossen.
Die Türen hatten auch ein Eigenleben und der Schaffner hatte einige Mühe, die Tür in meinem Waggon dazu zu bewegen, sich zu öffnen^^

Ansonsten habe ich noch gelernt, dass in Berliner RBs Musik gespielt wird statt des üblichen „Ding-Dong“ und dass es Noteinstiege gibt.

Attraktion des Tages war allerdings: ein Gepäckmonster
Bestehend aus einem Rucksack (60 + 10 l), einer Reisetasche (mittelgroß), einem Packsack (ziemlich groß) und einer Umhängetasche (nicht allzu riesig).
Unten schauten zwei Beine raus u. über allem war ein etwas verstrubbelter Kopf mit einem leicht erschöpften Gesicht zu sehen.
Und das Seemädel hoffte inständig auf häkelfreudige Teilnehmer, um den Packsack auf der Rückfahrt möglichst los zu sein… was sich leider nicht erfüllte, aber eine prall gefüllte Reisetasche reiste dann per Post von einem anderen Mitarbeiter (der das Glück hatte, mit dem Auto vom Bus abgeholt zu werden) zu mir 🙂

Das Seemädel hat außerdem ein neues Hassobjekt: den Berliner ÖPNV
Ich weiß schon, warum ich Haltestellen nicht leiden kann, die sich – natürlich mit komplett identischer Bezeichnung – auf alle 4 Äste einer Kreuzung verteilen… Ich wäre dringend dafür, in irgendeiner Form Bahnsteignamen einzuführen.
So kam ich an die Haltestelle, wo meiner Vermutung nach die richtige Bahn fuhr. Der erste Blick auf die Anzeige schien das auch zu bestätigen: Linie u. Fahrtziel stimmten
Der kleine Schönheitsfehler bestand in der angezeigten Abfahrtszeit – „in 14 Min“ statt in 4 Minuten. Und sowas morgens vor 6 Uhr!
Also machte ich mich an anderen Ästen auf die Suche, wobei mir natürlich prompt eine andere in Frage kommende Bahn vor der Nase weg fuhr… also schnell Tablet raus u. geschaut, was jetzt die nächste Verbindung ist. Ok, nächste Bahn kann ich nehmen… aber die Bahn, in der ich landete, war irgendwie nicht die von der Anzeige… und endete regulär 1 Station vor meiner Umsteigestation. Ich hätte laufen können, aber als Gepäckmonster wäre das auch nicht schneller gegangen als mit der nächsten Bahn.
Schlussendlich war ich 15 statt der eigentlich erwünschten 30 min vor Abfahrt am Bus. Ging also noch gut.
Andere Bahnen als die einfahrende anzuzeigen, scheint in Berlin ohnehin nichts ungewöhnliches zu sein – sah ich beim Umsteigen noch mal.
Ich schaute ja auf die Anzeige, aber ob das jeder immer macht? Aber gut, wahrscheinlich ist man das in Berlin gewohnt…

Bornholm ist auf jeden Fall eine tolle Insel, auch wenn meine Digicam leider seitdem im wörtlichen Sinne „Sand im Getriebe“ hat 😦
Aber ich würde trotzdem gerne noch einmal privat und mit mehr Zeit hinfahren.

Verfasst von: Seemädel | 25. August 2016

Vom Stecken der eigenen Nase in anderer Leute Angelegenheiten

Gerade beim Einsteigen in einen Bus mitgehört:
ältere Frau: „So würde ich aber nicht in die Stadt gehen!“
jüngere Frau: „Ich will ja auch an den Strand.“
äF: „Da sieht man ja die Unterwäsche!“
jF: „Das ist mein Bikini.“
[Ich gehöre tendenziell zu den Menschen, die im Kaufhaus dreimal hinschauen müssen, um Bademode und Unterwäsche zu unterscheiden. Aber in diesem Fall konnte sogar ich es klar als Bikini identifizieren.]
äF: „Also sowas würde ich ja nie anziehen.“
jF: (schweigt)
[Meine Hochsachtung, ich hätte mir vermutlich spätestens jetzt ein bissiges „müssen Sie ja auch nicht“ o.ä. nicht mehr verkneifen können.]
äF: „Sowas kann man am Strand anziehen.“

Ich fand diese Einmischung einfach daneben. Die junge Frau hatte definitiv so viel an, dass man es als „im Hochsommer in Deutschland üblich ansehen“ konnte. Selbst wenn ich die Bekleidung von jemandem für etwas knapp geraten halte (z. B. bei sehr kurzen Miniröcken, von meinen Eltern auch sehr treffend als „Po-Manschette“ bezeichnet), geht mich das bei fremden Leuten nichts an.
Ich würde zwar selbst so eine Hose nicht anziehen, wenn ich mit Bus u. Bahn zum Strand will, aber das liegt eher daran, dass ich es nicht leiden kann, mit nackter Haut auf den Sitzpolstern zu kleben^^

Verfasst von: Seemädel | 29. Juli 2016

Verwirrspiel à la DB

Die Übung „wie kann man maximale Verwirrung stiften“ ist ja bekanntermaßen eine Paradedisziplin der Deutschen Bahn.
Aktuell in diesem Kino:
Um 13.28 Uhr soll auf Gleis 6 der Zug nach Kiel abfahren, um 13.32 Uhr soll auf Gleis 5 (anderer Bahnsteig) der Gegenzug ankommen.

Seemädel kommt um 13.24 Uhr etwas gestresst* auf den Bahnsteig 6 – viele Leute, korrekter Zug ist angezeigt, aber nicht in Sicht.
Auf Gleis 5 ist die Ankunft des Zugs aus Kiel angezeigt.
So weit alles normal.

13.25 Uhr: Es kommt eine sehr schlechtverständliche Durchsage, in welcher Seemädel die Begriffe „RB 84“, „Kiel“ und „in Kürze bereitgestellt“ ausmacht. Das Wort „Gleis“ kommt nach Seemädels Interpretation des Gesagten nicht vor. Da die Bahn aber ja das perfekte Timing beherrscht, springen während der Durchsage zwei Anzeigetafeln um: Auf Gleis 5 steht jetzt „Ansage beachten“ und auf Gleis 6 wird der Zug aus Kiel angezeigt.

Alle schauen verwirrt. Die ersten machen sich auf zur Treppe, halten kurz inne, als die Durchsage wiederholt wird. (Nicht-)Verständlichkeit und Seemädels Interpretation bleiben dieselben. Die Menschen verteilen sich auf die beiden Bahnsteige und die Treppen und harren gespannt der Züge, die da (hoffentlich) kommen.
Etwas später geschieht wieder alles gleichzeitig: Auf Gleis 5 kommt der Zug aus Kiel (mit Anzeige am Zug „nicht einsteigen“), auf Gleis 6 nähert sich von einem Abstellgleis aus ein Zug mit der vielversprechenden Fahrtzielanzeige „Kiel“ und in altbewährter Qualitätertönt eine Durch​sage, die Seemädel als „der Zug nach Kiel wird in Kürze auf Gleis 6 bereitgestellt“ versteht.
Auf Gleis 5 setzt hektisches Gerenne ein. Seemädel sucht sich derzeit schon mal einen Platz.

Und erfreute sich später an der Durchsage „Wegen einer Bahnübergangsstörung verzögert sich unsere Weiterfahrt um [10s Pause, alles schaut sich entsetzt an] 6 Minuten u. wir haben unterwegs noch einen Bahnübergang zu sichern“
Allgemeine Erleichterung.

(Kennt ihr das, dass sich bei bestimmten Begriffen direkt euer Puls beschleunigt? „Bahnübergangsstörung“ gehört bei mir definitiv dazu, wobei ich dieses Mal recht entspannt war, weil ich nicht umsteigen musste.)

* Der Stadtverkehr Lübeck hatte zuvor bewiesen, dass „aus 26 Minuten Übergangszeit mache 8“ kein Alleinstellungsmerkmal der Bahn ist – und 8 Minuten sind halt nicht so viel, wenn man erstmal vom ZOB um die Baustelle herum zum Bahnhof muss und sich dort noch eine Fahrkarte und was zu essen kaufen will. Zum Glück war aber weder am Automaten noch bei Ditsch eine Schlange.

Aber immer wieder nervig, dass die Anzeigen an den Haltestellen offenbar nur bedingt Echtzeitinformationen haben. Mein Bus wurde erst normal angezeigt, verschwand dann völlig von der Anzeige (was immer die Frage aufwirft „kommt er noch, und wenn ja: wann?“) und tauchte fast 10 min später erst auf der Anzeige und kurz darauf tatsächlich auch real auf.

Verfasst von: Seemädel | 9. Juli 2016

Tag des Warums

Die vielen wichtigen Fragen, die sich einem während eines Hamburg-Ausflugs so stellen^^

Schon oft beobachtet, aber kapieren werde ich es wohl nie. Wenn ich spät dran bin, hüpfe ich halt in den nächsten Waggon.

Fast wäre ich auf der Treppe gelandet, die mir entgegen kam^^

Der kleine Spaziergang in den Grindelhof war zwar ganz nett, aber halt eigentlich nicht geplant…

Beim Fahrkartenautomaten konnte ich helfen, bzgl. Weg wusste ich auch nur „irgendwo in der Richtung“ *g*

Verfasst von: Seemädel | 4. Mai 2016

Lübeck in weiß und rosa

Letzte Woche – kaltes, nasses, blütenfeindliches Weiß:

Hagel

Hagel

Diese Woche beim Spazierengehen – aus der Ferne war ich mir echt nicht sicher, ob es Blüten sind oder extrem hell schimmernde Blätter. Ich hab schon lange keinen Baum mehr gesehen, der so extrem von weißen Blüten übersät war, dass man kaum noch grün gesehen hat.

Und damit das ganze hier nicht so farblos ist, ein paar Impressionen von der kleinen Runde, die ich vor zwei Stunden gemacht habe:

Verfasst von: Seemädel | 13. April 2016

Ganz schnell…

(So viel bloggenswertes, aber einfach keine Zeit…)

Die Meldung fand ich dann ja doch irgendwie lustig:
sagemath

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